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Geistliches Liederbuch aus dem Schatz der Kirche alter und neuer Zeit gesammelt / herausgegeben vom christlichen Verein im nördlichen Deutschland
Entstehung
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Die letzten Dinge.

Auen, Alle Blüthen an dem Klee, Alle Flocken in dem Schnee; Alles, was die Zahlen fassen, Will sich nicht ver­gleichen lassen Mit den Zeiten ohne Zeit, Die man nennt die Ewigkeit.

4. Ewig wird es wohl ergehen Denen, die dort wohl bestehen; Aber, welche gottlos sein, Werden ewig leiden Pein. Drum, o Mensch, steh ab von Sünden, Weil du noch kannst Gnade finden, Und gedenke allezeit An die ewge Ewigkeit.

400.

Ewigkeit, o Ewigkeit! Wie lang bist du, o Ewigkeit! Doch eilt zu dir der Menschen Zeit, Gleichwie das Heerpferd zu dem Streit, Nach Haus der Bot, das Schiff zum Port, Der schnelle Pfeil zum Ziele fort. Betracht, o Mensch, die Ewigkeit!

2. Ewigkeit, o Ewigkeit! Wie lang bist du, o- Ewig­keit! Gleichwie an einer Kugel rund Kein Anfang und kein End ist fund, So auch, o Ewigkeit, an dir Blickt weder Ein- noch Ausgang für. Betracht, o Mensch, die Ewigkeit!

3. Ewigkeit, o Ewigkeit! Wie lang bist du, o Ewig­feit! Du bist ein Ning unendlich weit, Dein Mittelpunkt heißt Allezeit, Dein runder Umkreis Niemals heißt, Die­weil er nie kein Ende weist. Betracht, o Mensch, die Ewigkeit!

4. Ewigkeit, o Ewigkeit! Wie lang bist du, o Gwig­keit! Gs. trüge wohl ein Vögelein Weg aller Berge Sand und Stein, Wenns nur käm alle tausend Jahr: Du Ewigkeit bleibst immerdar. Betracht, o Mensch, die Ewigkeit!

5. Ewigkeit, o Ewigkeit! Wie lang bist du, o Ewig­keit! Mit jeder Augenblickesfrist. Die jemals schon ge­wesen ist, Vergleich viel tausend, tausend Zeit: Nichts gleichet sich der Ewigkeit. Betracht, o Mensch, die Gwigkeit!