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Geistliches Liederbuch aus dem Schatz der Kirche alter und neuer Zeit gesammelt / herausgegeben vom christlichen Verein im nördlichen Deutschland
Entstehung
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Epiphanias.

2. Nimm das Gold des Glaubens hin. Wie ichs von dir selber habe Und damit beschenket bin, So ist dirs die liebste Gabe. Laß es auch bewährt und rein In des Kreuzes Ofen sein.

3. Nimm den Weihrauch des Gebets, Laß denselben vor dir tügen. Herz und Lippen sollen stets, Ihn zu opfern, vor dir liegen. Wenn ich bete, nimm es auf Und sprich Ja und Amen drauf. * taugen.

4. Nimm die Myrrhen bittrer Reu. Ach, mich schmerzet meine Sünde, Aber du bist fromm und treu, Daß ich Trost und Gnade finde Und nun fröhlich sprechen kann: Jesus nimmt mein Opfer an. Erdm. Neumeister.

Weise: Valet will ich dir geben.

34.

aller Jesu, Davids Dein Reich soll ewig währen, Im Himmel ist dein Thron: Hilf, daß allhier auf Erden Den Menschen weit und breit Dein Reich bekannt mag werden zur ewgen Seligkeit.

2. Von deinem Reich auch zeugen Die Leut aus Morgen­land, Die Knie sie vor dir beugen, Weil du ihn bist bekannt. Der neu Stern auf dich weiset, Dazu das göttlich Wort, Drum man dich billig preiset, Daß du bist unser Hort.

3. Du bist ein großer König, Wie uns die Schrift ge­meldt, Doch achtest du gar wenig Vergänglich Glück und Geld, Prangst nicht auf einem Rosse, Trägst keine güldne Kron, Sigst nicht im festen Schlosse, Hier hast du Spott und Hohn.

4. Doch bist du schön gezieret, Dein Glanz erstreckt sich weit, Dein Güt allein floriret Um dein Gerechtigkeit. Du wollst die Frommen schüßen Durch dein Macht und Gewalt, Daß sie im Frieden sißen, Die Bösen stürzen bald.

5. Du wollst dich mein erbarmen, In dein Reich nimm mich auf; Dein Güte schenk mir Armen Und segne meinen Lauf. Mein Feinden wollst du wehren, Dem Teufel, Sünd