Epiphanias.
Mit unserm Thun und Machen, Wo nicht dein Augen wachen.
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7. Gelobt ſei deine Treue, Die alle Morgen neue! Lob sei den starken Händen, Die alles Herzleid wenden.
8. Laß ferner dich erbitten, O Vater, und bleib mitten In unserm Kreuz und Leiden Ein Brunnen unsrer Freuden.
9. Gieb mir und allen denen, Die sich von Herzen sehnen Nach dir und deiner Hulde, Ein Herz, das sich gedulde.
10. Schleuß zu die Jammerpforten Und laß an allen Orten Auf so viel Blutvergießen Die Friedensströme fließen.
11. Sprich deinen milden Segen Zu allen unsern Wegen, Laß Großen und auch Kleinen Die Gnadensonne scheinen.
12. Sei der Verlaßnen Vater, Der Irrenden Berather, Der Unversorgten Gabe, Der Armen Gut und Habe.
13. Hilf gnädig allen Kranken, Gieb fröhliche Gedanken Den hochbetrübten Seelen, Die sich mit Schwermuth quälen.
14. Und endlich, was das Meiste, Füll uns mit deinem Geiste, Der uns hier herrlich ziere Und dort zum Himmel führe.
15. Dies alles wollst du geben, O meines Lebens Leben, Mir und der Christenschaare Zum selgen neuen Jahre.
P. Gerhardt.
Epiphanias.
Weise: Meinen Jesum laß ich nicht.
33. Yesu, großer Wunderstern, Der aus Jakob ist erschienen, Meine Seele will so gern Dir an deinem Feste dienen, Nimm doch, nimm doch gnädig an, Was ich Armer schenken kann.


