Weihnachten.
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dazu dient; Die wohlgeborne Seele spürt, Daß sie ein andrer Geist aus ihrem Ursprung rührt.
6. Kein Elend kann nun unser Herz besiegen, Immanuel ist bei uns in der Noth; Ich darf ja nur die Gnadenquelle rügen, So dient mir selbst das Elend und der Tod; Der Jammer hängt mir nur noch an, Der mir in Christo doch nicht schädlich werden kann.
7. Die Sünde kann mich auch nicht mehr verdammen, Dieweil sie selbst durch ihn verdammet ist; Was schaden nun der Seele ihre Flammen, Weil Christi Blut und Wasser in sie fließt? Immanuel löscht ihren Trieb, Er läßt die Seele nicht, er hat sie viel zu lieb.
8. Ich habe nun ein ewig Leben funden, Viel Reichthum, Ehr und Wollust schenkt er mir, Ich bin mit ihm, er ist mit mir verbunden, Den ich in mir mit Liebeswirkung spür; Ich bin vergnügt und ganz gestillt, Weil mich der lautre Etrom aus seiner Lieb erfüllt.
9. Auf, auf, mein Geist! vergiß die Trauerlieder, Grfreue dich in dieser Liebesmacht, Des Himmels Kraft und Glanz bestrahlt dich wieder, Und der Verlust ist völlig wiederbracht. O ewig, ewig wohl ist mir, Daß ich in Christo nun ein Wohlgefallen spür! Chr. Fr. Richter.
Geistliche Volksweise.
25.
tille Nacht! Heilige Nacht! Alles schläft, einsam wacht Nur das traute, hochheilige Paar. Holder Knabe im lockigen Haar, Schlaf in himmlischer Ruh!:,:
2. Stille Nacht! Heilige Nacht! Hirten erst kund gemacht, Durch der Engel Halleluja Tönt es laut von fern und nah: Christ der Retter ist da!:,:
3. Stille Nacht! Heilige Nacht! Gottes Sohn, o wie lacht Lieb aus deinem göttlichen Mund, Da uns schlägt die rettende Stund, Christ, in deiner Geburt.:,:


