Advent.
2. Er kommt zu uns geritten Auf einem& felein Und stellt sich in die Mitten Für uns zum Opfer ein; Gr bringt kein zeitlich Gut, Er will allein erwerben Durch seinen Tod und Sterben, Was ewig währen thut.
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3. Kein Scepter, keine Krone Sucht er in dieser Welt, Im hohen Himmelsthrone Ist ihm sein Reich bestellt; Gr will hier seine Macht Und Majestät verhüllen, Bis er des Vaters Willen Im Leiden hat vollbracht.
4. Ihr großen Potentaten, Nehmt diesen König an, Wenn ihr euch wollet rathen Und gehn die rechte Bahn, Die zu dem Himmel führt; Sonst, wo ihr ihn verachtet Und nur nach Hoheit trachtet, Euch Gottes Zorn einst rührt.
5. Ihr Armen und Glenden In dieser bösen Zeit, Die ihr an allen Enden Müßt haben Angst und Leid, Seid dennoch wohlgemuth! Laßt eure Lieder klingen Und thut dem König singen, Der ist euer höchstes Gut.
6. Er wird nun bald erscheinen In seiner Herrlichkeit Und all euer Klag und Weinen Verwandelen in Freud; Er ist, der helfen kann; Halt eure Lampen fertig Und seid stets sein gewärtig, Er ist schon auf der Bahn.
Mich. Schirmer..
Weise: Erschienen ist der herrlich Tag.
7.
Jun kommt das neue Kirchenjahr, Des freut sich alle Christenschaar. Dein König kommt, drum freue dich, Du werthes Zion ewiglich. Halleluja!
2. Wir hören noch das Gnadenwort, Vom Anfang immer wieder fort, Das uns den Weg zum Leben weist. Gott fei für seine Gnad gepreist! Halleluja!
3. Gott, was uns deine Wahrheit lehrt, Die unsern Glauben stets vermehrt, Laß in uns bleiben, daß wir dir Lob und Preis sagen für und für! Halleluja!
Joh. Olearius.


