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Gesangbuch zum gottesdienstlichen Gebrauche in den Stadtkirchen zu Leipzig
Entstehung
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Begräbnißlieder.

4. Mag den Leib die Erde decken, er ruhe! der Verwe fung Schrecken ergreifen deine Seele nicht. Weinend gehn wir, ihn zu såen, der unver­weslich soll erstehen zur Herr lichkeit, nicht zum Gericht. Wir senken ihn hinab; der Herr bewahrt das Grab, wo er schlummert. Nach kurzer Ruh' erstehst auch du, und ei­left der Verklärung zu.

Klopstock. $ 1m Mel. Nun laßt uns den( CB. 87.)

2. Hier, Mensch, hier lerne, was du bist; hier lerne, was dein Leben ist! Nach Sorge, Furcht und mancher Noth er­wartet uns zulett der Tod.

3. Schnell schwindet unsre Lebenszeit; auf's Sterben folgt die Ewigkeit: wie wir die Zeit hier angewandt, so folgt der Lohn aus Gottes Hand.

Kreuz und Traurigkeit, wie unser Leben, kurze Zeit. di

7. Auf, laßt uns alles Böse

663. Nun bringen wir scheun und unser Herz in Gott den Leib zur Ruh' und deckenerneun! Wir schweben täglich in Gefahr, drum nehmet eurer ihn mit Erde zu; den Leib, der Seele wahr. nach des Schöpfers Schluß zu Staub und Erde werden muß.

4. So währen Reichthum, Ehr' und Glück, wir selbst nur einen Augenblick; so währt auch

5. O sichrer Mensch, bes finne dich! Tod, Grab und Richter nahen sich; bei Allem, was du thust und treibst, denk, daß du hier nicht ewig bleibft.

6. Hier, wo wir an den Gråbern stehn, soll Jeder zu dem Vater flehn: Ich bitt', o Gott, durch Christi Blut, mach's einst mit meinem Endi gut!

8. Wenn unser Lauf volls endet ist, so sey uns nah', Herr Jesu Christ! Mach' uns das Sterben zum Gewinn, zeuch unsre Seelen zu dir hin!

9. Und wenn du einst, du Lebensfürst, die Gråber mäch tig öffnen wirst, so laß uns fröhlich auferstehn, und dort dein Untlig ewig sehn.

Liebich.

Mel. Es ist nun aus mit( CB. 85.) 664. Nun, Gott mit uns, die wir noch wallen! Sein