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die Leibeshütte ein, So wird die Seele doch kein Raub des Moders sein.
4 Das Schäflein bleibt in seines Hirten Händen, Wenn gleich im Grimm die ganze Hölle schnaubt. Ihm kann der Wolf es nimmermehr entwenden, Weil er allmächtig iſt, an den es glaubt. Es kommt nicht um in Ewigkeit und geht durchs Todestal, von Furcht und Qual befreit.
5. Wer leben will und gute Tage sehen, Der halte sich zu dieses Hirten Stab! Hier wird sein Fuß auf süßer Weide gehen, Da ihm die Welt vorhin nur Träber gab; Hier wird nichts Gutes je vermißt, Dieweil der Hirt ein Herr der Schäße Gottes ist.
6. Doch dies ist nur der Vorschmack größrer Freuden; Es folget noch die lange Ewigkeit! Da wird das Lamm die Seinen herrlich weiden, Wo der kristallne Strom das Wasser beut; Da siehet man erst klar und frei, Wie schön und auserwählt ein Schäflein Christi sei! I. I. Rambach.
Mel.: So nimm denn meine Hände. Dölker Nr. 118.
71. Wie könnt ich ruhig schlafen In dunkler Nacht, Wenn ich, o Gott und Vater, Nicht dein gedacht? Es hat des Tages Treiben Mein Herz zerstreut; Bei dir, bei dir ist Frieden Und Seligkeit.
2. O decke meine Mängel Mit deiner Huld, Du bist ja, Gott, die Liebe Und die Geduld! Gib mir,


