1. Januar.
Abend.
Luc. 2, 21. Da ward sein Name genannt Jesus, welcher genannt war von dem Engel, ehe denn er im Mutterleibe empfangen ward.
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Herr Jesu, deine Hand hat mich geleitet, daß ich nun die Abendstunde dieses Tages erreicht habe; dafür danke ich dir von Herzen. Ich erinnere mich beim Schlafengehen an den schönen Jesusnamen, welcher dir in der Beschneidung ist gegeben worden; den will ich in mein Herz einschreiben, und in seiner Betrachtung einschlafen. Dein Name fasset alle Schätze des Heils in sich: du bist mein Seligmacher; du bist mein Mittler, mein Versöhner, mein Hohepriester, mein Fürsprecher bei deinem Vater, mein Immanuel, mein Arzt und mein Alles. In deinem Namen beugen sich alle Kniee, die im Himmel, auf Erden und unter der Erde sind. Wie dein Name ist, so ist auch dein Ruhm bis an der Welt Ende. Dein Name ist mir eine ausgeschüttete Salbe, welche das Herz mit Freuden und Trost erfüllet. In deinem Namen erlange ich Frieden, Gnade, Vergebung der Sünden, Gerechtigkeit und die ewige Seligkeit. Meine Lust ist, an dich und deinen heiligen Namen allezeit zu gedenken. Laß auch in meinem Sterben deinen lieblichen Jesusnamen in meinem Herzen und Gedächtniß bleiben; ja, verleihe mir Kraft, daß ich alsdann noch mit Glaubenszuversicht sprechen könne: Herr Jesu, dir leb' ich; Herr Jesu, dir sterb' ich; Herr Jesu, dein bin ich todt und lebendig. Ja, kann auch mein Mund nicht beten, so laß deinen heiligen Geist inwendig mir deinen lieblichen Namen zurufen, daß ich dadurch erquickt, im Glauben gestärkt und erhalten werde.
Herr, dein Name und dein Blut Ist mein Heil, mein höchstes Gut: Laß ihn Trost mir in der Bein, Ruhe mir im Tode sein. Amen.


