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Verbessertes Gesangbuch zum Gebrauch bei dem öffentlichen Gottesdienste sowohl als zur Privat-Erbauung : [nebst] Evangelien und Episteln
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Am 2. und 3. Sonntage nach Trinitatis.

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Gutes empfangen haft in deinem Leben, ander sich zu entschuldigen. Der erste und Lazarus dagegen hat Böses em- sprach zu ihm: Ich habe einen Ader pfangen; nun aber wird er getröstet, gekauft, und muß hinausgehen, und und du wirst gepeinigt. Und über das ihn besehen: ich bitte dich, entschuldige alles ist zwischen uns und euch eine große mich. Und der andere sprach: Ich habe Kluft befestiget, daß die da wollten fünf Joch Ochsen gekauft, und ich gebe von hinnen hinab fahren zu euch, jetzt bin, sie zu besehen, ich bitte dich, können nicht, und auch nicht von dannen entschuldige mich. Und der dritte sprach: zu uns herüber fahren. Da sprach er: Ich habe ein Weib genommen, barum So bitte ich dich Bater, daß du ihn kann ich nicht kommen. Und der Knecht sendest in meines Vaters Haus. Denn kam und sagte das feinem Herrn wieder. ich habe noch fünf Brüder, daß er ihnen Da ward der Hausherr zornig, und bezeuge, auf daß sie nicht auch kommen sprach zu seinem Knechte: Gehe aus an diesen Ort der Qual. Abraham bald auf die Straßen und Gaffen der sprach zu ihm: Sie haben Mosen und Stadt, und führe die Armen, und die Propheten; laß sie dieselben hören. Krüippel, und Lahmen und Blinden Er aber sprach: Nein, Bater Abra- herein. Und der Knecht sprach: Herr, ham; sondern wenn einer von den es ist geschehen, was du befohlen haft, Tobten zu ihnen gienge, so würden sie es ist aber noch Raum da. Und der Herr Buße thun. Er aber sprach zu ihm: sprach zu dem Knechte: Gehe aus auf Hören sie Mosen und die Propheten die Landstraßen, und an die Zäune, und nicht, so werden sie auch nicht glauben, nöthige sie herein zu kommen, auf daß ob Jemand von den Todten auferstüinde. mein Haus voll werde. Ich sage euch aber, daß der Männer keiner, die geladen

Epistel, 1. Joh. 4, v. 16-11.

Gott ist die Liebe, und wer in der find, mein Abendmahl schmecken wird.

Liebe bleibet, der bleibet in Gott,

Epistel, 1. Joh. 3, v. 13-18. erwundert meine Brü

und Gott in ihm. Daran ist die Liebe völlig bei uns, auf daß wir eine Fren­digkeit haben am Tage des Gerichts, benn gleichwie er ist, so sind auch wir in dieser Welt. Furcht ist nicht in der Liebe, sondern die völlige Liebe treibet die Furcht aus, denn die Furcht hat Pein; wer sich aber fürchtet, der ist nicht völlig in der Liebe. Laffet uns ihn lieben, denn er hat uns zuerst geliebet. So jemand spricht: ich liebe Gott, und haffet seinen Bruber, der ist ein Lütgner, benn wer seinen Bruder nicht liebet, den er fiehet, wie kann er Gott lieben, den er nicht fiehet? Und dies Gebot haben wir von ihm, daß, wer Gott liebet, daß der auch seinen Bruder liebe. Evang. am 2. Sennt. n. Trinit., Luc. 14, v. 16-24.

Vever, ob euch die Welt haffet. Wir wissen, daß wir aus dem Tode in das Leben kommen sind, denn wir lieben die Brüder. Wer den Bruder nicht lie­bet, der bleibet im Tode. Wer seinen Bruder haffet, der ist ein Todtschläger, und ihr wisset, daß ein Todtschläger nicht hat das ewige Leben bei ihm bleibend. Daran haben wir erkannt die Liebe, daß er sein Leben für uns gelassen hat, und wir sollen auch das Leben für die Brüder lassen. Wenn aber jemand dieser Welt Güter hat, und siehet seinen Bruder darben, und schließt sein Herz vor ihm zu, wie bleibet die Liebe Gottes bei ihm? Meine Kindlein, laffet uns nicht lieben " mit Worten, noch mit der Zungen,

Es war ein Mensch, der machte ein

fondern mit der That, und mit der

groß Abendmahl, und lud viele bazn. Und sandte seinen Knecht aus zur Stunde des Abendmahls zu sagen den Geladenen: Kommet, denn es ist alles bereit. Und fie fiengen an alle nach ein­

Evang, am 3. Sonnt. n. Trinit.,

Luc. 15, v. 1-10.

es naheten aber zu ihm allerlei 330. ner und Sünder, daß sie ihn höreten.