und seinen Vollkommenheiten.
dir: laß mich allein auf dich, o Herr, vertrauen, mein ganzes Leben dir nur weihn, mein Glück bloß auf dich bauen, und dich niemals verläugnen.
3. Du bist der höchst vollkommne Geift, der Vater aller Geister, dich preiset, was vernünftig heißt, als seinen Herrn und Meister! Laß meiner Seele hohen Werth mich reine Tugend lehren, und so, wie es dein Wort begehrt, dich ungeheuchelt ehren, im Geist und in der Wahrheit.
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tigkeit, und deine Wege preise, so wunderbar sie scheinen.
9. Du bist sehr gnädig, fromm und gut, vergibst die Schuld dem Sünder; erbarmst dich, wie ein Vater thut, von Herzen deiner Kinder. Laß reichen Trost von deiner Gnad auf meine Seele kommen. Von mir sei meine Missethat so fern hinweggenommen, als Morgen ist vom Abend.
4. Du bist, o Gott, von Ewigkeit, und wirst allzeit bestehen; es bleibet deine Herrlichkeit, wenn Himmel selbst vergehen. Laß von der Erde eitlem Tand mein Herz sich stets erheben zu meinem wahren Vaterland, und nur nach dem mich streben, was ewig mich erfreuet.
5. O Gott, was sein wird, ist und ehr, dein Wort zum Grunde 11. Gott, wenn ich dich so kenn und war, und was wir thun und setze, erfreu ich mich darüber mehr, dichten, das ist dir alles offenbar; du als über alle Schäße, bis ich dort, wirft einst alles richten. Laß mich dein helles Auge scheun, aufrichtig vor dir wandeln, und, deines Beifalls mich zu freun, auch dann rechtschaffen handeln, wenn Finsterniß mich decket.
o mein Heil und Licht, dich ohne Lallen nenne, von Angesicht zu Angesicht dich schaue, dich erkenne und unaufhörlich lobe.
7. Voll höchster Weisheit bist du, Gott! kein Mensch kann sie ergründen. Umringt uns allenthalben Noth, du, Herr, weißt Rath zu finden. Gib, raß ich dir stets traue zu, du werdest für mich sorgen, auch liebels weder denk noch thu, denn dir ist nichts verborgen; du prüfeft Herz und Nieren.
10. Gott, deffen Wahrheit stets besteht! wohl denen, die dir gläubend Wenn Erd und Himmel einst vergeht, wird dein Wort ewig bleiben. Gib, daß ich fürchte dein Gericht, und alles, was du dräneft; auch hoffe, was dein Wort verspricht, daß du mirs gern verleiheft; wer hofft, wird nicht zu Schanden.
6. Unendlich ist, Herr, deine Macht, zu retten, die dich lieben, und wenn
der Frevler dich verlacht, auch Rach 18. an ihm zu üben. Gib, daß mich deiner Allmacht Schutz stets als ein Schild bedecke, mich auch nicht Menschen Grimm und Trut, nur deine Strafe schrecke; du tödtest Leib und Seele.
8. Gott, du bist heilig und gerecht, fannst keine Sünden dulden, wer sagen will, er sei dein Knecht, der meide Sündenschulden. Gib, daß ich mich der Heiligkeit mit rechtem Eraft befleiße, nachjage der Gerech
Mel. des 27. Pfalms.
uf! auf! mein Geist,
auf! auf! den Herrn zu loben,
auf! auf! erwecke dich und säume
nicht; was in dir ist, werd still
und sanft erhoben zu Gott Jehova
unserm Schild und Licht: nur
er ist würdig, Ehre, Preis und
Ruhm zu nehmen allezeit und
überall. Erheb ihn dann mit


