Erster Theil. Vom
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uns durch deinen Geist bereit zu dem, was uns dies Wort gebeut; hier redest du, nicht Menschen.
4. Hilf, daß der frechen Spötter Schaar uns nicht vom Wort abwende; ihr Spott bringt tödtende Gefahr, und nimmt ein schrecklich Ende. O laß dagegen immer mehr dein Wort zu deines Namens Ehr an uns sich träftig zeigen.
5. Herr, öffne du uns selbst das Herz, daß wir dein Wort recht fassen; gib, daß wir es bei Freud und Schmerz nie aus den Augen laffen. Laß uns nicht Hörer nur allein, nein, Bater, laß uns Thäter sein, und uns nicht selbst betrügen.
6. Der Same wird am Weg fofort vom Teufel weggenommen; in Fels und Steinen kann das Wort zu feiner Wurzel kommen. Der Same, der in Dornen fällt, wird von der Sorg und Lust der Welt verderbet und ersticket.
Worte Gottes.
Mel. Wer nur den lieben Gott.
7. D ein Wort, o Höchster,
ist vollkommen. Es lehrt uns unfre
ganze Pflicht; es gibt dem Sünder
und dem Frommen zum Leben
sichern Unterricht. Oselig! wer
es achtsam hört, bewahrt und mit
Gehorsam ehrt.
2. Es leuchtet uns auf unferu Wegen, vertreibt des Irrthums Finsterniß; es füllt mit Freuden, bringt uns Segen, und machet unser Herz gewiß. Es lehrt uns, Höchster, was du bist, was theur in deinen Augen iſt.
7. Mach uns durch deine Gnade gleich, Herr, einem guten Lande. Mach uns an guten Werken reich in unserm Umt und Stande: daß mit beharrlicher Geduld, gerührt von deiner Lieb und Huld, wir reichlich Früchte bringen.
8. Laß uns auf unsrer Pilgrim- gest nicht. schaft
den Weg der Sünder meiden. 4. Gott, deine Zeugniffe find beffer, Gib uns ein Herz, das an dir haft und mehr der Sehnsucht werth, als auch in den schwersten Leiden. Herr! Gold. Ihr Werth ist köstlicher und unser Herz ist vor dir bloß; mach größer, als alles, was die Erde zollt. uns von eitlen Sorgen los, und Wer das thut, was dein Wort gebeut, allen bösen Lüften. dem ist dein Segen stets bereit.
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3. Dein Wort ermuntert, dich zu lieben; lehrt, wie viel Gut's du denen gibft, die freudig dein Gebot ausüben, und wie du väterlich uns liebst. Und was, o Herr, dein Mund verspricht, bleibt ewig wahr; du lii
9. Laß uns dein Wort beständig 5. Drum laß auch mich mit Luft fein ein Licht auf dunkeln Wegen. betrachten, was mich dein Wort, o Erhalt es bei uns hell und rein, Höchster, lehrt, und mit Gehorsam und laß uns seinen Segen, Kraft, auf das achten, was von mir zu Rath und Troft in aller Noth, im thun begehrt; so fließen Troft und Leben und noch mehr im Tod, mit Seelenruh auch mir aus deinem frohem Herzen spüren. Worte zu.
10. Laß dies dein Wort zu deiner Ehr, o Gott, sich weit verbreiten. O möchte deine Gnadenlehr, Herr Jesu, jeden leiten! Dheilger Geift, 8. setz durch dein Wort dein Werk bei uns beständig fort; stärt Hoffnung, Glaub und Liebe.
Mel. D Gott du frommer Gott.
DE
u willst, Gott, daß
mein Herz zur Heiligkeit gene- se;


