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Gesangbuch für die Evangelische Kirche im Großherzogtum Hessen
Entstehung
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Das christliche Leben.

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bienen, rufen dir in selger Ruh: Heilig, heilig, heilig! zu. 3.1 Heilig, Herr Gott Zeba­oth, heilig, Herr der Krieges­beere; ftarter Helfer in der Not, Himmel, Erde, Luft und Meere find erfüllt von deinem Ruhm; alles ist dein Eigentum.

4.11 Der Apostel heilger Chor, der Propheten große Menge schickt zu deinem Thron empor neue Lob- und Dankgesänge, der Blutzeugen große Schar lobt und preist dich immerdar.

5. A Auf dem ganzen Erden­Große und auch

Kleine dich, Gott Vater; dir zum Preis singt die heilige Gemeine; fie verehrt auf seinem Thron deinen eingebornen Sohn.

6. Sie verehrt den heilgen Geift, welcher uns mit seinen Lehren und mit Troste träftig speist, der, o König aller Ehren, der mit dir, Herr Jesu Christ, und dem Vater ewig ist.

7.1 Steh, Herr, deinen Die nern bei, welche dich mit De­mut bitten, die dein Blut dort machte frei, als du für uns haft gelitten. Nimm uns nach vollbrachtem Lauf zu dir in den Himmel auf.

8.11 Sieh dein Volk in Gna­den an; hilf uns, segne, Herr, dein Erbe; leit es auf der

rechten Bahn, daß der Feind

es nicht verderbe; wart und pfleg es in der Zeit, heb es hoch in Ewigkeit.

9. A Alle Tage wollen wir dich und deinen Namen preisen und zu allen Zeiten dir Ehre, Lob und Dank erweisen. Gib, daß wir von Sünden heut und von Unfall sein befreit.

10. Herr, erbarm, erbarme dich! Über uns, Herr, sei dein Segen! Deine Güte zeige fich, Herr, auf allen unsern Wegen. Auf dich hoffen wir allein, laß uns nicht verloren sein!

Wien, um 1774, nach dem Te Deum laudamus( siehe Gefang­buch Nr. 128).

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par des Herrn! arre, meine Seele, Alles ihm befehle, hilft er doch so gern.( 1, dann A):: Sei unverzagt, bald der Morgen tagt, und ein neuer Frühling folgt dem Winter nach.:: In allen Stürmen, in aller Not wird er dich beschirmen, der treue Gott.

2. Harre, meine Seele, harre des Herrn! Alles ihm befehle, hilft er doch so gern. ( 1, dann A):: Wenn alles bricht: Gott verläßt uns nicht; größer als der Helfer ist die Not ja nicht.:,: Ewige Treue, Retter in Not, rett auch unsre Seele, du treuer Gott!

Friedrich Räder, 1872.

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err, nun

ven Wagen halt, bald abseit geht sonst die Fahrt, das bracht Freud dem Wider­part,