346 Tod und Ewigkeit: Auferstehung, Gericht, Ewigkeit.
Frucht der Leiden und des reine wahre Wonne schaut Sieges Palme weht. Unser die Sonne noch hienieden; Gott auf seinem Thron, er, mit der Unschuld floh der er selbst ist unser Lohn, die Frieden. ihm lebten, die ihm starben, bringen jauchzend ihre Garben.
S. G. Bürde 1753-1831.
Mel.: Wie schön leucht't uns.
475. Wie wird's im ewgen Frühling sein, wo Lebenslüfte mild und rein durch Gottes Garten wehen? Da sieht man keines Winters Spur, da prangt von Blüten Edens Flur, die nimmermehr vergehen! Selig werd ich deine Auen einstens schauen, neue Erde, wenn ich dort erwachen werde!
2. Zwar schuf auch hier 2. 3war schuf auch hier des Vaters Macht die Welt in ungemeßner Pracht, daß sie sein Lob verkünde. Doch bleibt im Land der Sterblichkeit von Leid und Gram kein Herz befreit, das ist der Fluch der Sünde. Keine
GERO STO BOUT
3. Doch wenn, von Jesu Macht besiegt, der letzte Feind zu Füßen liegt, auf ewig überwunden, und er mit seines Wortes Kraft von neuem Erd' und Himmel schafft, dann ist das Leid verschwunden. Droben loben sel'ge Geister dann den Meister, der sie wählte und zu seinem Volke zählte.
4. Die Sonne, die uns hier entzückt und jetzt die niedre Erde schmückt, wird dann uns nicht mehr sweinen, dort wechseln Tag und Nächte nicht, von Gottes Stuhl strahlt ew'ges Licht und leuchtet all' den Seinen: Jesus Christus! Gnad' und Wahrheit, Licht und Klarheit wirst du geben, nur bei dir ist wahres Leben.
I. Ch. W. A. Hopfensack geb. 1801.
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