Epiphanien: Jesu Amt und Wandel auf Erden.
und die Mörder zu ver-| Baters Hand und uns zu
unserm Heil gesandt!
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treten.
6. O wie hoch stieg dein Erbarmen, da du für die ärmsten Armen dein unschäßzbar teures Leben in den ärgsten Tod gegeben; da du in der Sünder Händen, alle Leiden zu vollenden, und den Segen zu erwerben, als ein Fluch hast wollen sterben!
7. Demut war bei Spott und Hohne deiner Liebe Schmuck und Krone; diese machte dich zum Knechte einem sündigen Geschlechte. Diese Demut, gleich den Tauben, ohne Falsch, voll Treu' und Glauben und mit Klugheit stets gepaaret, hast du bis zum Tod bewahret. 8. Herr, laß deine Liebe decken meiner Sünden meng' und Flecken; du hast das Gesetz erfüllet, seinen Fluch hast du gestillet; laß mich wider dessen Stürmen deiner Liebe Schild beschirmen; heil'ge meines Herzens Triebe, salbe sie mit deiner Liebe.
I. J. Rambach) 1693-1735. Mel.: Vater unser im Himmelreich.
95. O Lehrer, dem kein andrer gleich, an Weisheit, Lieb' und Eifer reich, du, aller Menschen Licht und Rat, Prophet, bewährt durch Wort und That, gesalbet durch des
2. Du kamst aus deines Vaters Schoß und machtest alle Siegel los, womit sein Rat verschlossen wär. Durch dich wird alles offenbar und an das helle Licht gestellt, was Finsternis verborgen hält.
3. Du wiesest uns die wahre Spur zu Gott, dem Schöpfer der Natur; du hast den Weg uns recht gezeigt, auf welchem man zum Himmel steigt. Was du vom Bater selbst gehört, das hast du unverfälscht gelehrt.
4. Du sahest in der Gottheit Licht mit unverhülltem Angesicht, was nach des Vaters weisem Nat man künftig zu erwarten hat; du machtest alles flarer fund, als jemals der Propheten Mund.
5. Das Lehramt, welches du geführt, hast du mit Heiligkeit geziert; du haft mit Wundern es bestärkt, daraus man deine Gottheit merkt, ja endlich, als es Gott geschickt, ein blutig Siegel drauf gedrückt.
6. Nachdem du hingegangen bist, wo aller Weisheit Ursprung ist, so setzest du, o ew'ges Wort dein


