Epiphanien: Jesu Amt und Wandel auf Erden.
deiner
6. Halt dich im Glauben| ins Grab gestrecket: Oder an das Wort, das fest ist wunderbaren Triebe und gewiß; das führet dich treuen Menschenliebe! zum Lichte fort aus aller Finsternis.
7. Und sinke nur vor seinem Glanz in tiefste Demut ein, und laß dein Herz erleuchten ganz, von solchem Freudenschein.
2. über seine Feinde weinen, jedermann mit Hilf' erscheinen, sich der Blinden, Lahmen, Armen mehr als väterlich erbarmen, der Betrübten Klagen hören, sich in andrer Dienst verzehren, sür die Welt sein Leben lassen, wer mag solche Lieb' erfassen!
8. Bring willig dich zum Opfer dar, dich selbst mit Leib und Seel', und singe mit der Engel Schar: Hier ist Immannel!
9. Hier ist das Ziel, hier ist der Ort, wo man zum Leben geht, hier ist des Paradieses Pfort', die wieder offen steht.
10. Hier fallen alle Sorgen hin, zur Lust wird alle Pein, es wird erfreuet Herz und Sinn, denn Gott ist wieder dein.
11. Der zeigt dir einen andern Weg, als du vorher gekannt, den stillen Ruhund Friedenssteg zum ew'gen Vaterland.
M. Müller 1673-1704.
Mel.: Schmücke dich, o liebe.
94. Heiland, deine Menschenliebe war die Quelle deiner Triebe, die dein treues Herz bewogen, dich zu uns herabgezogen dich mit Schwachheit überdecket, dich vom Kreuz
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3. Odu Zuflucht der Elenden, wer hat nicht von deinen Händen Segen, Hilf' und Heil genommen, der gebeugt zu dir gekommen? O wie ist dein Herz gebrochen, wenn dich Kranke angesprochen! O wie pflegtest du zu eilen, das Erbetne mitzuteilen.
quicken, Kindlein an dein Herz 4. Die Betrübten zu erzu drücken, die Unwissenden bekehren, Sünder, die sich ſelbst zu lehren, die Verführten zu verstocken, täglich liebreich zu sich locken, mit Verzehrung deiner Kräfte, war dein tägliches Geschäfte.
5. Deine Lieb' hat dich duld zu üben, ohne Schelten, getrieben, Sanftmut und GeDrohen, Schmach und Last zu tragen, Klagen andrer allen freundlich zu begegnen, für die Lästerung zu segnen, für der Feinde Schar zu beten
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