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Weihnachten.
Kind, dem alle Engel dienen, bringt Licht in meine Dunkel heit, und dieses Welt- und Himmelslicht weicht wahrlich tausend Sonnen nicht. 2. Laß dich erleuchten, meine Seele, versäume nicht den Gnadenschein! Der Glanz in dieser kleinen Höhle streckt sich in alle Welt hinein; er treibet weg der Höllen Macht, der Sünden und des Todes Nacht.
3. In diesem Lichte kannst du sehen das Licht der klaren Seligkeit; wenn Sonne, Mond und Stern vergehen vielleicht in einer kurzen Zeit, wird dieses Licht mit seinem Schein dein Himmel und dein
alles sein.
4. Laß nur indessen helle scheinen dein Glaubens- und dein Liebeslicht! Mit Gott mußt du es treulich meinen, sonst hilft dir diese Sonne nicht; willst du genießen diesen Schein, so darfst du nicht mehr dunkel sein.
5. Drum Jesu, schöne Weihnachtssonne, bestrahle mich mit deiner Gunst; dein Licht sei meine Weihnachtswonne; und lehre mich die hohe Kunst, wie ich im Lichte wandeln soll und sei des Weihnachtsglanzes voll.
K. Fr. Nachtenhöfer 1624-1685.
Mel.: Lobe den Herren, den mächtigen.
86. Jauchzet, ihr Himmel, frohlocket, ihr Engel, in Chören! Singet dem Herren, dem Heiland der Menschen, zu Ehren! Sehet doch da, Gott will so freundlich und nah zu den Verlornen sich kehren.
2. Jauchzet, ihr Himmel, frohlockt alle Völker der Erden! Gott und der Sünder, die sollen zu Freunden nun werden, Friede und Freud' wird uns verkündiget heut'. Freuet euch, Hirten und Heerden!
3. Gott ist im Fleische! Wer kann dies Geheimnis verstehen? Hier ist die Pforte des Lebens nun offen zu sehen. Gehet hinein, Freunde des Kindes zu sein die ihr zum Bater wollt gehen.
auch meiner noch wollen ge4. Hast du denn, Höchster, denken? Du willst dich selber, dein Herz voll Erbar
Sollt'
men mir schenken. nicht mein Sinn innigst sich freuen darin und sich in Demut versenken?
5. König der Ehren, aus Liebe geworden zum Kinde, du, dem ich wieder mein Herz in der Liebe verbinde, du sollst es sein, den ich erwähle all


