Weihnachten.
bei uns eingestellt, an unsrer| gleich sich selbst uns bescheStatt zu leiden; suchst mei- ret? Sollt' uns Gottes Sohn ner Seele Trost und Freud' nicht lieben, welcher kam, daß durch dein selbsteignes Herze- er nahm, was uns will beleid; das will ich dir nicht trüben? wehren.
6. Dies eine, hoff' ich, wirst du mir, mein Heiland, nicht versagen, daß ich dich möge für und für in meinem Herzen tragen. So laß es deine Wohnung sein, komm, komm und kehre bei mir ein mit allen deinen Freuden!
Paul Gerhardt 1606-1676.
Mel.: Warum sollt' ich.
82. Fröhlich soll mein Herze springen dieser Zeit, da vor Freud' alle Engel singen. Hört, hört, wie mit vollen Chören durch die Luft laut es ruft: Christus ist geboren. 2. Heute geht aus seiner Kammer Gottes Held, der die Welt reißt aus allem Jammer.
Gott wird Mensch, dir Mensch zu gute, Gottes Kind, das verbind't sich mit unserm
Blute.
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3. Sollt uns Gott nun können hassen, der uns giebt, was er liebt über alle Maßen? Gott giebt, unserm Leid zu wehren, seinen Sohn von dem Thron seiner Macht und Ehren.
4. Sollte von uns sein gekehret, der sein Reich und zu
5. Nun er liegt in seiner Krippen, ruft zu sich mich und dich, spricht mit süßen Lippen: Werft dahin, ihr lieben Brüder, was euch quält! Was euch fehlt, bring' ich alles wieder.
6. Ei, so kommt und laßt uns eilen, stellt euch ein, groß und klein, kommet, ohn' Verweilen! Liebt den, der Stern, der uns gern Licht vor Liebe brennet, schaut den und Labsal gönnet!
7. Die ihr schwebt in großen Leiden, sehet hier ist die Thür' zu den wahren Freuden. Faßt ihn wohl, er wird euch führen an den Ort, da hinfort euch kein Kreuz wird rühren.
8. Wer sich fühlt beschwert im Herzen, wer empfind't seine Sünd' und Gewissensschmerzen, sei getrost! Hier wird gefunden, der in Eil' machet heil auch die tiefsten Wunden.
9. Die ihr arm seid und elende, kommt herbei, füllet frei eures Glaubens Hände. Hier sind alle guten Gaben und das Gold, dran ihr sollt eure Herzen laben.


