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Entwurf eines Gesangbuches für die evangelische-protestantische Kirche des Großherzogtums Baden
Entstehung
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Advent.

zens Thür' steht dir offen, komm zu mir.

2. Ja du bist bereits zu­gegen, Welterlöser, Gottes Sohn! Meine Seel' em

pfindet schon deinen gnaden vollen Segen, deines Geistes Wunderkraft, die uns Heil und Leben schafft.

3. Adle mich durch deine Liebe, Jesu nimm mein Flehen hin, schaffe, daß mein Geist und Sinn sich in dei­nem Lieben übe; denn zu lieben dich mein Licht, steht in meiner Kraft sonst nicht.

Komm, wir gehen dir ent­gegen; unser Herz ist schon gerüst', will sich dir zu Füßen legen; zeuch zu unsern Thoren ein, du sollst uns willkommen sein!

3. Hosianna, Friedefürst, Ehrenkönig, Held im Streite! Alles, was du schaffen wirst, das ist unsre Siegesbeute. Deine Rechte bleibt erhöht, und dein Reich allein besteht.

Wir sind deine Reichsgenossen, 4. Hosianna, lieber Gast! die du dir erwählet hast. Ach so laß uns unverdrossen dei­nem Scepter dienstbar sein; herrsche du in uns allein!

4. Jesu, rege mein Ge­müte, Jesu, öffne mir den Mund, daß ich dich von Her­zensgrund innig preise für die Güte, die du mir, o Seelen­gast, lebenslang erwiesen hast. 5. Laß durch deines Geistes Gaben, Liebe, Glauben und Geduld, durch Bereuung mei­ner Schuld mich mit dir sein hoch erhaben. Dann, Herr, will ich singen dir: Hosianna! für und für.

E. Ch. Homburg 1605-1681, Mel.: Jesus meine Zuversicht.

69. Hosianna! Davids Sohn eile bei uns einzugehen! Du 7. Hosianna, nah und fern, kommt in Zion eingezogen. Ach, bereitet ihm den Thron, Gesegneter des Herrn, warum ſetzt ihm tausend Ehrenbogen; willst du draußen stehen? stehen? streuet Palmen, machet Bahn, Hosianna, bist du da? Ja, daß er Einzug halten kann!! du kommst, Halleluja! 2. Hosianna, sei gegrüßt!!

B. Schmoldk 1672-1737.

5. Hosianna, komme bald, die Verheißung zu erfüllen; sollte gleich die Knechtsgestalt deine Majestät verhüllen, o, so kennet Zion schon Gottes und auch Davids Sohn.

O Herr, hilf, laß wohlge­6. Hosianna, steh uns bei! lingen, daß wir ohne Heuche­lei dir das Herz zum Opfer bringen. Du nimmst keinen Jünger an, der dir nicht ge­horchen kann.