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Entwurf eines Gesangbuches für die evangelische-protestantische Kirche des Großherzogtums Baden
Entstehung
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Die Entstehung vorliegender Arbeit ist folgende: Im Auftrag des evangelischen Oberkirchenrats hat sich ein in dem Kirchengesang und der Liederkunde sehr erfahrener Geistlicher unseres Landes, Herr Stadtpfarrer Eisenlohr von Gernsbach, der Aufgabe unterzogen, die für ein neues badisches Gesangbuch geeignet scheinenden Lieder auszu­wählen und in ihrem Texte festzustellen. Derselbe hat mit großem Geschick und Geschmack, mit aufopferndem Fleiß und hingebender Liebe diese schwierige Arbeit geleistet und wir sind ihm dafür zu aufrichtigem Danke verpflichtet. Nach Vereinbarung seiner Vorschläge mit der Kirchen­behörde ist der bekannte Gesangbuchs- Entwurf den Diöze­sansynoden des Jahres 1879 vorgelegt worden, in welchem 494 Lieder in einer sachgemäßen Anordnung citiert und davon 200 vollständig ausgedruckt waren. Über das Er­gebnis der Beratungen der Diözesansynoden sagt der Be­scheid darauf vom 11. Mai 1880: ,, Abgelehnt wurde der vorliegende Entwurf, unter Verneinung des Bedürfnisses eines neuen Gesangbuchs, von den Diözesansynoden Laden­burg- Weinheim( 28 gegen 5 Stimmen) und Lörrach( 39 gegen 6 Stimmen), einfach abgelehnt von Freiburg( 12 gegen 8 Stimmen), Oberheidelberg( 24 gegen 14 Stim­men), Rheinbischofsheim( 22 gegen 11 Stimmen) und Schopfheim( 16 gegen 13 Stimmen). Zustimmung erhielt derselbe ,, im allgemeinen", oder nach Auswahl und An­ordnung", jedoch mit Vorbehalt einer nochmaligen Revi­sion, von den Synoden Adelsheim( 19 gegen 4 Stimmen), Emmendingen( 26 gegen 2 Stimmen), Hornberg( alle 23 Stimmen), Stadt- Karlsruhe( alle 22 Stimmen), Lahr( 30 gegen 2 Stimmen), Mannheim- Heidelberg( 14 gegen 1 Stimme), Müllheim( ohne Stimmenangabe), Neckar­bischofsheim( alle 35 Stimmen), Neckargemünd( faſt ein­