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Neues Gesangbuch für die evangelisch-lutherischen Gemeinden in den ehemals kurhessischen Landen
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Am 22. und 23. Sonntage nach Trinitatis

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ergreifet den Schild des Glaubens, mit ihr könnet alle

rige Pfeile des Bösewichts und net met den Helm des Heils und das Schwert des Geistes, welches ist das Wort Gottes.

Am 22. Sonntage nach Trinitatis.

Evangelium, Matth. 18, 23-35.

Epistel, Phil. 1, 3-11. ch meinem oft

urer gedente( welches ich allezeit thue in allem meinem Gebet für euch Alle und thue das Gebet mit Fren­den), über eurer Gemeinschaft am Evangelio, vom ersten Tage an bisher. Und bin desselben in guter Zuversicht daß der in euch angefangen hat das gute Werk, der wird es auch vollführen bis an den Tag Jesu Christi. Wie es

denn

mir

von euch allen halte; darum, daß ich euch in meinem Herzen habe, in diesem meinem Gefängniß, darinnen ich das Evangelium verantworte und bekräf­tige, als die ihr Alle mit mir der Gnade theilhaftig seid. Denn Gott ist mein Zenge, wie mich nach euch Allen verlanget von Herzensgrund in Jesu Christo. Und darum bete ich, daß eure Liebe je mehr und mehr reich werde in allerlei Erkenntniß und Er­fahrung; daß ihr prüfen möget, was das Beste sei, auf daß ihr seid lauter und anstößig, bis auf den Tag Christi, erfüllet mit Früchten der Gerechtigkeit die durch Jesum Christum geschehen ( in euch), zur Ehre und Lobe Gottes.

Das

Da

König, der mit seinen Knechten rechnen wollte. Und als er anfing zu rechnen, kam ihm einer vor, der war ihm zehn tausend Pfund schuldig. er es nun nicht hatte zu bezahlen, hieß der Herr verlaufen ihn und sein Weib und seine Kinder und alles, was er hatte und bezahlen. Da fiel der Knecht nieder und betete ihn an und sprach: Herr habe Geduld mit mir, ich will dir alles bezahlen. Da jammerte den Herrn desselbigen Knechts und ließ ihn los und die Schuld erließ er ihm auch. Da ging derselbe Knecht hin­aus und fand einen seiner Mitknechte der war ihm hundert Groschen schuldig, und er griff ihn an und würgte ihn, und sprach: Bezahle mir, was du mir schuldig bist. Da fiel sein Mitknecht nieder und bat ihn und sprach: Habe Geduld mit mir, ich will dir alles bezahlen. Er wollte aber nicht, son­dern ging hin und warf ihn in das Gefängniß, bis daß er bezahlte, was

er schuldig war. Da aber seine Mit-| fingen in seiner Rede. Und sandten zu techte solches sahen, wurden sie sehr ihm ihre Jünger, sammt Herodes Die­betrübt und kamen und brachten vor ner und sprachen: Meister, wir wissen ihren Herren alles, was sich begeben daß du wahrhaftig bist und lehrest den hatte. Da forderte ihn sein Herr vor Weg Gottes recht und du frageft nach sich und sprach zu ihm: Du Schalts- Niemand, denn du achtest nicht das An­fnecht, alle deine Schuld habe ich dir sehen der Menschen. Darum sage uns, erlassen, dieweil du mich batest; solltest was dünkt dich: Ist es recht, daß man du denn dich nicht auch erbarmen über dem Kaiser 3ins gebe oder nicht? Da deinen Mitknecht, wie ich mich über nun Jesus merkte ihre Schalkheit, dich erbarmet habe? Und sein Herr sprach er: Ihr Heuchler, was versuchet ward zornig und überantwortete ihn ihr mich? Weiset mir die Zinsmünze. den Peinigern, bis daß er bezahlte Und sie reichten ihm einen Groschen dar. alles was er ihm schuldig war. Also Und er sprach zu ihnen: Weß ist das wird euch mein himmlischer Vater auch Bild und die Ueberschrift? Sie sprachen thun, so ihr nicht vergebet vont eurem zu ihm: Des Kaisers. Da sprach er zu Herzen, ein Jeglicher seinem Bruder ihnen: So gebet dem Kaiser, was des seine Fehler. Kaisers ist, und Gott, was Gottes ist.

Am 23. Sonntage nach Trinitatis.

Evangelium, Matth. 22, 15-22. a gingen die Pharisäer hin und