Am 21. Sonntage nach Trinitatis.
machte. Und sandte seine Knechte aus, daß sie den Gästen zur Hochzeit rufeten, und sie wollten nicht kommen. Abermal fandte er andere Knechte aus und sprach: Saget den Gästen, stehe, meine Mahlzeit habe ich bereitet, meine sen und mein Mastvieh ist geschlachtet und alles bereit, tommet zur Hochzeit. Aber sie verachteten das und gingen hin, einer auf seinen Acker, der andere zu seiner Handthierung. Etliche aber griffen feine Knechte, höhneten und tödteten sie. Da das der König hörete, ward er zor nig und schickte seine Heere aus und brachte diese Mörder um und zündete ihre Stadt an. Da sprach er zu seinen Knechten: Die Hochzeit ist zwar bereitet, aber die Gäste warens nicht werth. Darum gehet hin auf die Straßen und ladet zur Hochzeit, wen ihr findet. Und die Knechte gingen aus auf die Straßen und brachten zusammen, wen fie fanden, böse und gute, und die Tische wurden alle voll. Da ging der König hinein, die Gäste zu besehen und sabe allda einen Menschen, der hatte kein hochzeitlich Kleid an und er sprach zu ihm: Freund, wie bist du hereingekommen und hast doch kein hochzeitlich Kleid an: Er aber verstummete. Da sprach der König zu seinen Dienern: Bindet ihm Hände und Füße und werfet ihn in die äußerste Finsterniß hinaus, da wird
Am 21. Sonntage nach Trinitatis.
Epistel, Ephes. 5. 15-21. ( o fehet nun zu, wie ihr vorsichtiglich wandelt, nicht als die Unweisen sondern als die Weifen. Und schicket cuch in die Zeit, denn es ist böse Zeit. Darum werdet nicht unverständig, sondern verständig, was da sei des Herrn Wille. Und saufet euch nicht voll Weins, daraus ein unordentlich Wesen folget, sondern werdet voll Geistes. Und redet untereinander von Pfalmen und Lobgesängen und geistlichen Liedern, singet und spielet dem Herrn in eurem Herzen: Und saget Dank allezeit für alles, Gott und den. Vater in dem Namen unseres Herrn Jesu Christi. Und seid unter einander unterthan in der Furcht Gottes.
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Evangelium, Joh. 4, 47-54.
hd es war ein Königischer, deß Sohn lag frank zu Capernaum. Dieser hörte, daß Jesus kam aus Judäa in Galiläa und ging hin zu ihm und bat ihn, daß er hinab käme und hülfe seinem Sohne; denn er war tedtkrant. und Jesus sprach zu ihm: Wenn ihr nicht Zeichen und Wunder sehet, so glaubet ihr nicht. Der Königische sprach zu ihm: Herr, komme hinab, ehe denn mein Kind stirbt. Jesus spricht zu ihm: Gehe hin, dein Sohn lebet. Der Mensch glaubte dem Wort, das Jesus zu ihm fagte, und ging hin. Und indem er hinab ging, begegneten ihm seine Knechte, verkündigten ihm und sprachen: Dein Kind lebet. Da forschte er von ihnen die Stunde, in welcher es beffer mit ihm geworden war. Und fie sprachen zu ihm: Gestern um die siebente Stunde verließ ihn das Fieber. Da merkte der Vater, daß es um die Stunde wäre, in welcher Jesus zu ihm gesagt hatte: Dein Sohn lebet. Und er glaubte mit seinem ganzen Hause. Das ist nun das andere Zeichen, das Jesus that, da er aus Judäa in Galiläa kam.
Epistel, Ephes. 6, 10-17. ulett, in
viele find verufen, aber wenige find 3 lent seren, und in der Macht ſei
außerwählt.
ner Stärke. Ziehet an den Harnisch Gottes, daß ihr bestehen könnet gegen die listigen Anläufe des Tenfels. Denn wir haben nicht mit Fleisch und Blut zu fämpfen, sondern mit Fürsten und Gewaltigen, nämlich mit den Herren der Welt, die in der Finsterniß dieser Welt herrschen, mit den bösen Geistern unter dem Himmel. Um deßwillen so ergreifet den Harnisch Gottes, auf daß ihr an dem bösen Tag' Widerstand thun und alles wohl ausrichten und das Feld behalten möget. So ftehet nun, umgürtet eure Lenden mit Wahrheit und angezogen mit dem Krebs der Gerechtigkeit; und an Beinen gestiefelt, als fertig, zu treiben das Evangelium des Friedens, damit ihr bereitet feid. Vor allen Dingen aber 3*


