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Neues Gesangbuch für die evangelisch-lutherischen Gemeinden in den ehemals kurhessischen Landen
Entstehung
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1. Von Gott.

11 entbrennen, Dir gern gehorchen, halm, Gott, deine weisheit ber, Lind fehlich dich erheben," Und gott, dir und hügel, deiner ehre psalm.

12. Hell strahlet aus dem Heinsten| lieb enth­

leben.

13. Frohlockend preiset dich das land, Das deine milde tränft!

forn und wein und freud empfängt Der mensch aus deiner hand.

Mel. Herzlich lieb hab' ich dich zc.

Und 10. Meh dem, der leugnet, daß

gott ist! Sein armes menschenleben ist Ihm leer von edler freude. Sein wilder, lasterhafter blick Sehnt sich umsonst nach wahrem glück, Umsonst nach trost im leide. Die lust zu guten thaten flieht Vor ihm, der seinen gott nicht sieht. Nie fühlet sich sein herz erfreut Von wonne der un­sterblichkeit. Gott, unser gott! Wie jammervoll, wie fürchterlich. Wird unser leben ohne dich! zus

14. Herr, ohne deinen willen fällt Kein Sperling hin, und ich, Ich freute nicht des trostes mich, Daß deine huld mich hält?

15. Ich fürchte, bleibest du mein schutz, Gefahr und schrecken nicht, und biete voller zuversicht Der ganzen hölle trut. Mel. Herzliebster jesu was ze. Shinoder: In auch ein gott, wer zc.

2. Wenn du nicht bist, wer trägt

9. Wann ich, gott, meinen geiſt und hält, Und wer regieret dann die

dir sorgt leben? dich zu finden mich bestrebe: So mußt Wem danke ich mein leben dann? du selbst, recht groß von dir zu denken, Wer nimmt bis jetzt sich meiner an? Die kraft mir schenken. i Wem kann ich mich ergeben? Ver­2. Was ist im himmel, höchster, hängniß oder ungefähr Wär dann was auf erden, Das so, wie du, vermein gott: und arm ist der; Dann bient, erkannt zu werden? Welch wär vernunft und freiheit, spott; wissen ist wohl herrlicher zu nennen, Und schreckenvoll wär mir der tod! Als dich erkennen? und Gott, wahrer gott! Wie graunvoll

4 Mit lauter stimme lehren deine werke Uns deine weisheit, deine güt und stärke; Auch hast du selbst, sei hoch dafür gepriesen! Uns unterwiesen.

3. Dich suchen, ist die herrlichste wird mir deine welt, Wenn nicht. der sorgen; Zwar bist du unerforsch- dein arm sie führt und hält. und lich und verborgen! Doch willst du, 3. Kann ohne dich ein glück erfreun, wenn wir nur dein licht nicht haffen, Für mich ein guth auf erden sein, Dich finden lassen. Und kann ichs froh genießen? Was hilft mir freiheit und verstand? Was jede wohlthat deiner hand, Was nützt ein gut gewissen? Bist du nicht, so erfreun fie nie; Ein traum ist ihre lust, wie sie. Die erd ist finsterniß; tein licht Strahlt her vor deinem angesicht. Kein schutz ist da! Auf tugend wartet dort kein lohn; Und hier folgt ihr oft schmach und hohn. 4. Nein! eh ich zweifle, daß du seist, Unwandelbarer ew'ger geist, Mag mich die welt verspotten! Laut will ich zeugen, daß du bist, Daß es. ein schnöver frevel ist, Dich fühlen und dich spotten! Mein geist und leib freut sich in dir! Du ewiger, weich nicht von mir! Was sind die leiden dieser zeit Dem, der sich seines gottes freut? Dort im gericht, Wenn erd 8. Dann werd ich immer besser dich und himmel untergehn, Wird dich erkennen. Und täglich mehr von deiner der gottesleugner sehn.

5. Und immer mehr willst du dich offenbaren, Wenn, was du lehrst, wir nur getreu bewahren; Wenn wir, was deine lehren wirken sollen, Uns bessern wollen.# 309 fight?

6. Ach, möcht ich, gott aus allen meinen kräften Dich suchen; auch bei sorgen und geschäften, Mein herz, zu dir mich leichter aufzuschwingen, Zur andacht bringen!

7. Drum führe durch dein wort doch meine seele, Daß sie den weg zum lichte nicht verfehle; Gieb mir, weil ihre träfte leicht ermüden; Ernst, luft und frieden.