Druckschrift 
Gesangbuch für die evangelisch-lutherische Kirche in Bayern : [nebst Ordnung und Form des Hauptgottesdienstes an Sonn- und Festtagen]
Entstehung
Einzelbild herunterladen

46

den eingebornen Sohn uns gibt, wie hat er uns so lieb!:,:

3. Was sein erbarmungs­voller Rath schon in der Ewig­keit von Jesu fest beschlossen hat, das thut er in der Zeit.:,:

4. Er, unser Heil und höch­stes Gut, der Alle segnen kann, nimmt wie die Kinder Fleisch und Blut, doch ohne Sünde

an.:,:

5. Du wunderbarer Gott mensch wirst auch mir Rath, Kraft und Held, mein Retter und mein Friedefürst, du Hei­land aller Welt.:,:

Weihnachtslieder.

6. Was mir zum Seligseyn gebricht, das, Herr, erwarbst du mir: Versöhnung, Leben, Trost und Licht, das hab ich nun an dir.:,:

geharrt, bis daß die Zeit erfül­let ward; da sandte Gott von seinem Thron das Heil der Welt, dich, seinen Sohn.

Heinr. Corn. Hecker, geb. 1699, † 1743. Mel. Bom Himmel hoch zc.

71. Dies ist der Tag, den Gott gemacht; sein werd in aller Welt gedacht! Ihn preise, was durch Jesum Christ im Himmel und auf Erden ist.

2. Die Völker haben dein

3. Wenn ich dieß Wunder faffen will, so steht mein Geist vor Ehrfurcht still; er betet an, und er ermißt, daß Gottes Lieb unendlich ist.

4. Damit der Sünder Gnad erhält, erniedrigst du dich, Herr der Welt, nimmst selbst an unsrer Menschheit Theil, erscheinst im Fleisch und wirst uns Heil.

5. Dein König, Zion, kommt zu dir. Ich komm, im Buche steht von mir; Gott, deinen Willen thu ich gern"; gelobt sey, der da kommt im Herrn.

6. Herr, der du Mensch ge­boren wirst, Immanuel und Friedefürst, auf den die Väter hoffend sahn, dich, Gott Mes­

7. Dein Mangel wird mein reiches Theil, dein Leiden stillt mein Leid; durch deine Knechts- stas, bet ich an. gestalt, mein Heil, gewinn ich Herrlichkeit.:,:

8. Gelobt sey Gott, gelobt sein Sohn in dieser Freuden­zeit! Lobt, Engel, ihn vor sei­nem Thron! Erheb ihn, Chri­stenheit!:,:

7. Du, unser Heil und höch­stes Gut, vereinest dich mit Fleisch und Blut, wirst unser Freund und Bruder hier, und Gottes Kinder werden wir.

8. Durch Eines Sünde fiel die Welt; Ein Mittler ists, der sie erhält. Was zagt der Mensch, wenn der ihn schüßt, der in des Vaters Schoße fizt?

9. Jauchzt, Himmel, die ihr ihn erfuhrt, den Tag der hei­ligsten Geburt; und Erde, die ihn heute sieht, sing ihm, dem Herrn, ein neues Lied!