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Adventlieder.
Kindern verbleib ihr Erb und Theil.
9. Was fragt ihr nach dem Schreien der Feind und ihrer Tüd? Der Herr wird sie zerstreuen in einem Augenblick. Er fommt, er fommt ein König, dem wahrlich alle Feind auf Erden viel zu wenig zum Widerstände seind.
10. Er fommt zum Weltgerichte, zum Fluch dem, der ihn flucht, mit Gnad und süßem Lichte dem, der ihn liebt und sucht. Ach komm, ach komm, o Sonne! und hol uns allzumal zum ewgen Licht und Wonne in deinen Freudensaal.
Paul Gerhardt, geb. 1606,+1676. Mel. Aus meines Herzens 2c.
49. Nun jauchzet all, ihr
2. Kein Scepter, feine Krone sucht er auf dieser Welt; im hohen Himmelsthrone ist ihm sein Reich bestellt. Er will hie seine Macht und Majestät verhüllen, bis er des Vaters Willen im Leiden hat vollbracht.
gehn die rechte Bahn, die nach dem Himmel führt; sonst, wo ihr ihn verachtet und nur nach Hoheit trachtet, des Höchsten Zorn euch rührt.
4. Ihr Armen und Elenden in dieser bösen Zeit, die ihr an allen Enden müßt haben Angst und Leid, seyd dennoch wohlgemuth, laßt eure Lieder klingen und thut dem König singen; der ist eur höchstes Gut.
3. Ihr Mächtigen auf Erden, nehmt diesen König an, wollt ihr berathen werden und
5. Er wird nun bald erscheinen in seiner Herrlichkeit und all eur Klag und Weinen verwandelen in Freud. Er ists, der helfen kann; halt't eure Lampen fertig und seyd stets sein gewärtig, er ist schon auf der Bahn.
Mel. Von Gott will ich zc.
weil unser Heil ist kommen, der 50. Mit Ernst, o Men
Herr der Herrlichkeit; zwar ohne stolze Pracht, doch mächtig, zu verheeren und gänzlich zu zerstören des Teufels Reich und Macht.
Mich. Schirmer, geb. 1606,+ 1673.
schenkinder, das Herz in euch bestellt; bald wird das Heil der Sünder, der wunderstärke Held, den Gott aus Gnad allein der Welt zum Licht und Leben versprochen hat zu geben, bei allen kehren ein.
2. Bereitet doch fein tüchtig den Weg dem großen Gast; macht seine Steige richtig, laßt alles, was er haßt. Macht alle Bahnen recht, die Thal laßt seyn erhöhet; macht niedrig, was hoch stehet, was frumm ist, gleich und schlecht.
3. Ein Herz, das Demuth


