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Gesangbuch für die evangelisch-lutherische Kirche in Bayern : [nebst Ordnung und Form des Hauptgottesdienstes an Sonn- und Festtagen]
Entstehung
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Adventlieder.

mein Licht, steht in meinen Kräften nicht.

4. Jesu, rege mein Gemüthe, Jesu, öffne mir den Mund, daß dich meines Herzens Grund innig preise für die Güte, die du mir, o Seelen- Gast, le­benslang erwiesen hast.

5. Laß durch deines Geistes Gaben: Liebe, Glauben und Geduld und Bereuung meiner Schuld mich zu dir seyn hoch erhaben; dann so will ich für und für Hosianna singen dir. Ernst Christoph Homburg.

geb. 1605, † 1681.

Mel. Balet will ich dir 2c.

48. Wie soll ich dich em­pfangen, und wie begegn' ich dir? O aller Welt Verlangen, o meiner Seelen Zier! D Jesu, Jesu, setze mir selbst die Fackel bei, damit, was dich ergöße, mir fund und wissend sey.

2. Dein Zion streut dir Pal­men und grüne Zweige hin, und ich will dir in Psalmen ermuntern meinen Sinn. Mein Herze soll dir grünen in ste­tem Lob und Preis und dei­nem Namen dienen, so gut es kann und weiß.

3. Was hast du unterlassen zu meinem Trost und Freud? Als Leib und Seele saßen in ihrem größten Leid, als mir das Reich genommen, da Fried und Freude lacht, da bist du, mein Heil, kommen und haft mich froh gemacht.

3f

4. Ich lag in schweren Ban­den, du kommst und machst mich los; ich stund in Spott und Schanden, du kommst und machst mich groß, und hebst mich hoch zu Ehren und schenkst mir großes Gut, das sich nicht läßt verzehren, wie irdisch Reichthum thut.

' 5. Nichts, nichts hat dich getrieben zu mir vom Him melszelt, als das geliebte Lie­ben, damit du alle Welt in ihren tausend Plagen und großen Jammerlast, die fein Mund aus kann sagen, so fest umfangen hast.

6. Das schreib dir in dein Herze, du herzbetrübtes Heer, bei denen Gram und Schmerze fich häuft je mehr und mehr. Seyd unverzagt! ihr habet die Hülfe vor der Thür; der eure Herzen labet und tröstet, steht allhier.

7. Ihr dürft euch nicht bes mühen, noch sorgen Tag und Nacht, wie ihr ihn wollet ziehen mit eures Armes Macht. Er fommt, er fommt mit Willen, ist voller Lieb und Lust, all Angst und Noth zu stillen, die ihm an euch bewußt.

8. Auch dürft ihr nicht ers schrecken vor eurer Sünden­schuld. Nein, Jesus will sie decken mit seiner Lieb und Huld. Er kommt, er kommt den Sün­dern zum Trost und wahren Heil, schafft, daß bei Gottes