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Die Herrlichkeiten Mariens / von hl. Alphons von Liguori. Für das deutsche Volk umgearbeitet und mit Andachts-Uebungen vermehrt von Anton Merk. Verbessert hrsg. von J. B. Kempf
Entstehung
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1. Capitel., Gegrüßet seift du, Königin'. 29

ewig zu Grunde gehen, der Maria andächtig und beharrlich anzurufen pflegt. Auch der größte Sün­der, dessen Missethaten zahllos sind, er faſſe Muth, wende sich vertrauensvoll an die Fürbitte Mariens, und er wird zu seinem Heile erfahren, daß sie eine wahre Mutter bußfertiger Sünder ist."

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Beispiel.

Der hl. Leonardo von Porto Maurizio( 1751), welcher dreihundert sechsundzwanzig Missionen abge­halten, hat besonders schön über die Hl. Mutter Got­tes gepredigt. ,, Wenn ich bedenke," sagte er, alle die Gnaden, die ich von der allerseligsten Jungfrau Maria empfangen habe, dann- zur Verherrlichung meiner erhabenen Beschützerin muß ich es hier be­kannt machen glaube ich eine jener Kirchen zu sein, worin ein wunderthätiges Bild der allerseligsten Jungfrau verehrt wird, und deren Wände ganz voll von Gedenktafeln sind, auf welchen steht: Für eine von Maria empfangene Gnade. Dieses mein Amt, das ich ausübe, das Ordensgewand, das ich trage, alles dies sind Gnaden, die ich von Maria empfan­gen habe. Nicht ein guter Gedanke, nicht eine gute Uebung meines Willens, nicht eine gute Anmuthung meines Herzens, die nicht eine Gnade von Maria wären." Dann rief er: Leset, leset dies auf meinem Leibe und in meiner Seele. Seht ihr nicht, daß auf diesem Herzen, das sie so sehr liebt, geschrieben steht: durch eine Gnade von Maria. Sei mir ewig geprie­sen, du meine großmüthige Wohlthäterin. Ja, ich werde dich ewig preisen, wenn ich, wie ich hoffe, ge­rettet werde; deine Barmherzigkeit werde ich besingen, denn eine Gnade von dir wird es sein. Ich wünsche zu sterben, ich wünsche zu sterben, um mit Maria le­ben zu können. Ach, mein vielgeliebtes Volk, es ist nicht ein leeres Wort, ich sage es in Wahrheit, ich

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