Vorrede zur achten Auflage.
bestehenden Kommission amtliche Beranlassung, das jetztzeitige Erfordernis einer weiteren Vervollkommnung des fraglichen Bestandes in Erwägung zu nehmen.
Im Hinblick auf die Geschichte und den heutigen Gebrauch des Gesangbuches haben wir, abgesehn von wenigen und leisen nachträglichen Berichtigungen, wie sie bereits bei der Ausgabe vom Jahre 1843 vorgenommen worden, Bedenken getragen, in demselben TextVeränderungen vorzunehmen, und vorgezogen, es mit einem Anhange zu versehen, in welchen teils die vielseitig verlangten älteren Texte und Lesarten einiger der bekanntesten und beliebtesten Lieder, teils die am meisten noch vermißten neu aufgenommen werden könnten.
VIII
Nach treulich erwogener und vereinbarter Auswahl, welche in Bezug auf ihren Umfang zugleich dahin festgestellt worden ist, daß in Gemäßheit der mit jetzigem Verleger getroffenen Verabredung eine Preiserhöhung der gangbarsten Exemplare fast nicht stattfindet, werden mit dieser neuen Ausgabe, unter fortlaufender Zahl von Nr. 877 an, noch vier und siebenzig Lieder, und zwar ältere Terte vier und dreißig, neu aufgenommene vierzig, den Gemeinden zum andächtigen Gebrauche dargeboten. Wir thun dieses in der glaubensvollen Zuversicht, der Herr, an dessen Wort und Ruhme sich die Kirche durch das geförderte Einstimmen in die frommen Gesänge seiner Zeugen erbauet, werde auch das in dieser Weise bereicherte Liederbuch mit bleibendem Segen begleiten.
Berlin, den 13. Oktober 1852.
Bachmann. Büchsel. Dr. Couard. Dr. Ehrenberg. Dr. Marot. Dr. Neander. Dr. Nitzsch. Dr. Pischon. Schult.


