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A. festlieder.
4. Sollte von uns sein gekehret, der sein Reich und zugleich sich uns selbst verehret? Sollt uns Gottes Sohn nicht lieben, der jetzt kömmt, von uns nimmt, was uns will betrüben?
5. Er nimmt auf sich, was auf Erden wir gethan, giebt sich an, unser Lamm zu werden; unser Lamm, das für uns stirbet und bei Gott für den Tod Heil und Fried erwirbet.
6. Nun er liegt in seiner Krippen, ruft zu sich mich und dich, spricht mit süßen Lippen: Lasset fahren, lieben Brüder, was euch quält, was euch fehlt, ich bring
alles wieder.
7. Ei, so kommt und laßt uns laufen; stellt euch ein, groß und klein, kommt mit großen Haufen; liebt den, der vor Liebe brennet, schaut den Stern, der uns gern Licht und Labsal gönnet.
8. Die ihr schwebt in großen Leiden, sehet, hier ist die Thür zu den wahren Freuden. Faßt ihn wohl, er wird euch führen an den Ort, da hinfort euch kein Kreuz wird rühren.
9. Wer sich findt beschwert im Herzen, wer empfindt seine Sünd und Gewissensschmerzen, sei getrost, hier wird gefunden, der in Eil machet heil auch die tiefsten Wunden.
10. Die ihr arm seid und elende, Glaubens Hände! Hier sind alle kommt herbei, füllet frei eures guten Gaben und das Gold, da ihr sollt euer Herz mit laben.
11. Süßes Heil, laß dich umfangen, laß mich dir, meine Zier, unverrückt anhangen. Du biſt meines Lebens Leben! Nun kann ich mich durch dich wohl zufrieden geben.
12. Meine Schuld kann mich nicht drücken, denn du hast meine Last all auf deinem Rücken: kein Fleck ist an mir zu finden, ich bin gar rein und klar aller meiner Sünden.
13. Ich bin rein um deinetwillen; du giebst gnug Ehr und Schmuck, mich drin einzuhüllen. Ich will dich ins Herze schließen; o mein Ruhm, edle Blum, laß dich recht genießen!


