II. Weihnachten.
4. O großes Werk, o Wundernacht, dergleichen nie gefunden! du hast den Heiland hergebracht, der alles überwunden; du hast gebracht den starken Mann, der Feur und Wolken zwingen kann, vor dem die Himmel zittern und alle Berg erschüttern.
5. liebes Kind, o süßer Knab, holdselig von Gebärden, mein Bruder, den ich lieber hab als alle Schätz auf Erden, komm, Heiland, in mein Herz hinein, komm eilend, laß die Krippe sein, komm, komm, ich will bei Zeiten die Stätte dir bereiten.
Fröhlich soll mein Herze springen dieser Zeit, da vor Freud alle Engel singen. Hört, hört, wie mit vollen Chören alle Luft laute ruft: Christus ist geboren!
20.
Mel.: Warum sollt ich mich denn grämen.
2. Heute geht aus seiner Kammer Gottes Held, der die Welt reißt aus allem Jammer. Gott wird Mensch dir, Mensch, zu gute;
6. Sag an, mein Herzensbräutigam, mein Hoffnung, Freud und Leben, mein edler Zweig aus Jakobs Stamm, was soll ich dir doch geben? Ach, nimm von mir, Leib, Seel und Geist, ja alles, was Mensch ist und heißt; ich will mich ganz verschreiben, dir ewig treu zu bleiben.
17
7. Lob, Preis und Dank, Herr
Jesu Christ, sei dir von mir gesungen, daß du mein Bruder worden bist, und hast die Welt
bezwungen: hilf, daß ich deine Gütigkeit stets preis in dieser Gnadenzeit und mög hernach dort oben in Ewigkeit dich loben.
Joh. Rift 1607-1667.
Gottes Kind, das verbindt sich mit unserm Blute.
3. Sollt uns Gott nun können hassen, der uns giebt, was er liebt über alle Maßen? Gott giebt, unserm Leid zu wehren, seinen Sohn aus dem Thron seiner Macht und Ehren.
2


