I. Advent.
6. Aller Trost und alle Freude ruht in dir, Herr Jesu Christ; dein Erfreuen ist die Weide, da man sich recht fröhlich ist. Leuchte mir, o Freudenlicht, ehe mir mein Herze bricht, laß mich, Herr, an dir erquicken, Jesu, komm, laß dich erblicken!
7. Freu dich, Herz, du bist erhöret, jetzo zeucht er bei dir ein; sein Gang ist zu dir gefehret, heiß ihn nur willkommen sein und bereite dich ihm zu, gieb dich ganz zu seiner Ruh, öffne dein Gemüt und Seele, flag ihm, was dich drück und quäle.
Wie soll ich dich empfangen
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und wie begegn ich dir, o aller Welt Verlangen, o meiner Seelen Zier? O Jesu, Jesu, setze mir selbst die Fackel bei, damit, was dich ergehe, mir kund und wissend sei.
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Mel.: Balet will ich dir geben( 28).
2. Dein Zion streut dir Palmen und grüne Zweige hin, und ich will dir in Psalmen ermuntern meinen Sinn. Mein Herze soll
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8. Was du Böses hast begangen, das ist alles abgeschafft. Gottes Liebe nimmt gefangen deiner Sünde Macht und Kraft. Chriſti Sieg behält das Feld, und was Böses in der Welt sich will wider dich erregen, wird zu lauter Glück und Segen.
9. Alles dient zu deinem Frommen, was dir bös und schädlich scheint, weil dich Christus angenommen und es treulich mit dir meint. Bleibst du dem nur wieder treu, ists gewiß und bleibt dabei daß du mit den Engeln droben ihn dort ewig werdest loben. Paul Gerhardt 1602-1676.
dir grünen in stetem Lob und Preis und deinem Namen dienen, so gut es kann und weiß.
3. Was hast du unterlassen zu meinem Trost und Freud? Als Leib und Seele saßen in ihrem größten Leid, als mir das Reich genommen, da Fried und Freude lacht, da bist du, mein Heil, kommen und hast mich froh gemacht.


