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Evangelisches Gesangbuch für die Provinz Sachsen / auf Beschluß der Provinzialsynode ausgearbeitet u. hrsg. mit Genehmigung der kirchlichen Behörden
Entstehung
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A. festlieder.

5. Komm und bring den Tröster mit, deinen Geist, der dich ver­kläret, der mich im Gebet vertritt

2. Meine Wunden sind der Jammer, welchen oftmals Tag und Nacht des Gesetzes starker Hammer mir mit seinem Schrecken macht. Oder schweren Donner­stimm, die mir Gottes Zorn und Grimm also tief ins Herze schläget, daß sich all mein Blut beweget!

und des Königs Willen lehret, daß ich bis auf jenen Tag: Komm, Herr Jesu!" rufen mag.

Ph. fr. Hiller 1699-1769.

13.

Mel.: Freu dich sehr, o meine Seele.

Warum willst du draußen Ja auch, was noch ärger iſt,

so zermartert und zerfrißt mich mein eigenes Gewissen mit ver­giften Schlangenbissen.

stehen, du Gesegneter des Herrn? Laß dir, bei mir einzu­gehen, wohl gefallen, du mein Stern! Du mein Jesu, meine Freud, Helfer in der rechten Zeit, hilf, o Heiland, meinem Herzen von den Wunden, die mich schmerzen!

3. Dazu kommt des Teufels Lügen, der mir alle Gnad absagt, als müßt ich nun ewig liegen in der Hölle, die ihn plagt.

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4. Will ich denn mein Elend lindern und erleichtern. meine Pein bei der Welt und ihren Kindern, fall ich vollends tief hinein: da ist Trost, der mich betrübt, Freude die mein Unglück liebt, Helfer, die mir Herzleid machen, gute Freunde, die mein lachen.

5. In der Welt ist alles nichtig, nichts ist, das nicht kraftlos wär; hab ich Hoheit, die ist flüchtig; hab ich Reichtum, was ists mehr als ein Stücklein armer Erd? hab ich Lust, was ist sie wert? was ists, das mich heut erfreuet, das mich morgen nicht gereuet?