Am 19. mmb 20. Gonntage nach Trinitatis.
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follft beinen nächsten lieben, als bich Arges in euren Herzen? Welches felbst. In diesen zwei Geboten hanget ift leichter zu sagen: Dir sind beine das ganze Geset und die Propheten. Sünden vergeben, oder zu sagen: Da nun die Pharisäer bei einander Stehe auf, und wandele? Auf daß waren, fragte fie Jesus, und sprach: ihr aber wiffet, daß des Menschen Wie blinkt euch um Christo? Wes Sohn Macht habe auf Erden bie Sohn ist er? Sie sprachen: Davids. Sünden zu vergeben, sprach er zu dem Er sprach zu ihnen: Wie nennet ihn Gichtbrüchigen: Stehe auf, bebe dein denn David im Geißt einen Herrn, Bett auf, und gehe heim. Und er da er sagt: Der Herr hat gesagt zu stand auf und gieng heim. Da das meinem Herrn: Setze dich zu meiner Voll das sah, verwunderte es sich, und Rechten, bis daß ich lege deine Feinde preifete Gott, der solche Macht den zum Schemel deiner Füße? So nun Menschen gegeben hat. David ihn einen Herrn nennet, wie ift er denn sein Sohn? Und Niemand fonnte ihm ein Wort antworten, und burfte auch Niemand von dem Tage an hinfort ihn fragen.
Epistel, Ephef. 4, v. 22-28.
o leget nun von euch ab, nach Menschen, der durch Lüste in Irrthum dem vorigen Wandel den alten sich verderbet. Erneuert euch aber im Geifte eures Gemüths, und ziehet den Menschen Gott
Epiftel, 1. Cor. 1, v. 4-9.
Feurenthalben für die Gnabe Gottes, geschaffen ist in rechtschaffener Ge.
bie euch gegeben ist in Chrifto Jesu, daß ihr seid durch ihn in allen Stüden reich gemacht an aller Lehre und in aller Erkenntniß, wie benn die Predigt von Chrifto in euch träftig worden ist, also, daß ihr feinen Mangel habt an irgend einer Gabe, und wartet nur auf die Offenbarung unsers Herrn Jefu Chrifti. Welcher auch euch wird feft behalten bis ans Ende, daß ihr unsträflich seid auf den Tag unsers Herrn Jefu Chrifti. Denn Gott ist treu, burch welchen ihr berufen seid zur Gemeinschaft feines Sohnes Jesu Chrifti, unsers Herrn.
rechtigkeit und Heiligkeit. Darum leget die Lügen ab und redet die Wahrheit, ein Seglicher mit seinem Nächsten, fintemal wir untereinander Glieder sind. Zürnet und fündiget nicht, lasset die Sonne nicht über eurem Zorn untergehen. Gebet auch nicht Raum dem Lästerer. Wer gestohlen hat, der stehle nicht mehr, sondern arbeite und schaffe mit den Händen etwas Gutes, auf daß er habe zu geben dem Dürftigen.
Evang. am 19. Sonnt. n. Trinit.,
Matth. 9, v. 1.8. a trat er in bas
und
Schiff und fuhr
Stabt. Und siehe, da brachten sie zu ihm einen Gichtbrüchigen, ber lag auf einem Bette. Da nun Jesus ihren Glauben sah, sprach er zu dem Gichtbrüchigen: Sei getroft mein Sohn, beine Sünden sind dir vergeben. Und flehe, etliche unter den Schriftgelehrten fprachen bei fich selbst: Dieser lästert Gott. Da aber Jesus ihre Gebanten fab, sprach er: Warum dentet ihr so
Evang. am 20. Sonnt. n. Trinit.,
Matth. 22, v. 1.14.
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nd Jesus antwortete, und rebete abermal durch Gleichnisse zu ihnen, und sprach: Das Himmelreich ist gleich einem Könige, der seinem Sohn Hoch
aus, daß sie den Gästen zur Hochzeit ruften, und sie wollten nicht kommen. Abermal sandte er andere Knechte aus, und sprach: Saget den Gästen, stehe, meine Mahlzeit habe ich bereitet, meine Ochsen und mein Mastvieb ist geschlachtet, und alles bereit, tommet zur Hochzeit. Aber sie verachteten das und giengen hin, einer auf seinen Ader, ber andere zu seiner Handthierung


