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Verbessertes Gesangbuch zum Gebrauch bei dem öffentlichen Gottesdienste sowohl als zur Privat-Erbauung : [nebst] Evangelien und Episteln
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Erster Theil.

Vom Wesen Gottes

und Huld, barmherzig, gnädig, voll es bleibet ewig stehen. Erforsch ich Geduld, ein Bater, ein Berschoner.

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7. Unsträflich bist du, heilig, gut und reiner als die Sonne! Wohl dem, der deinen Willen thut; denn du vergiftst mit Wonne! du haft Un­ferblichkeit allein, bift felig, wirft es ewig sein, haft Freuden, Gott, die Fülle.

8. Du mur bist würdig, Lob und Dank zu nehmen, Preis und Ehre. Kommt, werdet Gottes Lobgesang, ihr alle seine Heere! Der Herr ist Gott und keiner mehr! Wer ist ihm gleich? Wer ist wie er, so herrlich, ho vollkommen?

Mel. bes 8. Pfalms.

16.

rhabner Gott! was

reicht an deine Größe? Deuf ich

an dich, so fühl ich meine Blöße,

ich fühle, Herr, daß du unendlich

bist, und daß umschränkt mein

forschend Denken ist.

2. Du wohnst im Licht, dazu kein Mensch kann kommen. Was ists, das wir von deinem Ruhm vernom­men? Ach! nur ein Theil von jener Majestät, die über alles dich, o Gott, erhöht.

3. Dein ewges Sein, dein ganz vollkommnes Wesen, das, was du wirkst, und was dein Rath erlefen, ift viel zu hoch für menschlichen Ver­stand; von Engeln selbst wirst du nie ganz erkannt.

4. Wie sollt ich denn, ich Staub, mich unterwinden, Unendlicher, dich völlig zu ergründen? O, mache mich von solchem Dünfel frei, daß mir dein Wort des Glaubens Richtichnur sei.

5. Mein eigner Geift kann sich leicht Hintergehen. Dein Wort ist wahr;

gleich dein göttlich Wesen nicht, fo gnüige mir davon dein Unterricht.

6. Von dir, durch dich, zu dir find alle Dinge. Gib, daß ich dir mich selbst zum Opfer bringe. Begreif iché nicht, wie du die Welt regierst; so sei mirs gnug, daß du mich selig fithrst.

7. Einst wirst du dich mir näher offenbaren. Einst werd ich mehr von deinem Rath erfahren; wenn ich nur dem, was mich dein Wort gelehrt, geglaubt, gefolgt und treu dich hier verehrt.

8. Drum hilf, daß ich mit Ehrfurcht vor dir wandle; in allem Thun nach deinem Willen handle; zufrieden sei, wie du mich hier regierst, bis du mich einst zu deinem Himmel führst.

9. Dann werd ich dich in hellerm Lichte sehen, und froh in dir, dein ewig Lob erhöhen. Herr, du bist groß und zeigst es mit der That, unendlich groß an Huld, an Macht und Rath.

17.

ott mache du mich

selbst bereit, vor deinen Thron zu treten, und deine große Herr.

lichkeit voll Ehrfurcht anzubeten.

Laß, Herr, vor deinem Angesicht

mein Herz sich deiner freuen, und

einen Strahl von deinem Licht

die Finsterniß zerstreuen, die mich

hier noch umgibet.

2. Du bist der Herr, und feiner mehr, nichts sind der Heiden Götter; nur dir gebühret Preis und Ehr; tein Helfer, noch Erretter ist außer