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Verbessertes Gesangbuch zum Gebrauch bei dem öffentlichen Gottesdienste sowohl als zur Privat-Erbauung : [nebst] Evangelien und Episteln
Entstehung
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bs und seinen Vollkommenheiten.

Auch ohne Kreatur bist du dir selbst genug, du Schöpfer der Natur.

3. Du riefst dem, das nicht war, 15. D er Herr ist Gott

und feiner mehr. Frohlockt ihm

alle From men!

Wer ist ihm

gleich? wer ist wie Er, so herr­

lich, so vollkommen? Der Herr

ist groß! sein Nam ist groß!

Er ist unendlich, grenzenlos in

um Luft und Seligkeiten aufs Man­nigfaltigste um dich her auszubreiten. Die Liebe bist du selbst; Verstand und Rath ist dein; und du gebrauchst sie gern zu fegnen, zu erfreun.

4. Du sprichst, und es geschicht. Auf dein allmächtig: Werde! ent­stand dein großes Wert, der Himmel und die Erde. Mit deinem fräftgen Wort trägst du die ganze Welt, und deine Macht vollführt, was uns un­möglich fällt.

13.

8. Was wir, Unendlicher! von dei­nem Wefen wissen, das hast du selbst zuvor uns offenbaren müssen. Die Schöpfung zeugt von dir, und deines Sohnes Mund macht uns noch deut­licher, Gott, deinen Namen kund.

9. Doch hier erkennen wir dich noch gar unvollkommen. Wird aber der maleinst der Vorhang weggenommen, der jetzt das Heiligste noch unserm Blid verschließt, dann sehen wir dich, Gott, fo herrlich, wie du bist.

10. Indes sei auch schon jetzt dein Ruhm von uns besungen. Ver­schmähe nicht ein Lob von lallend schwachen Zungen! Dort soll, wenn wir dereinst vor dir verherrlicht stehn, ein Lied im höhern Chor dich, großer Gott, erhöhe

Mel. Allein Gott in der Höb fei Chr.

$

5. Du bist der Herren Herr. Der Erde Majeftäten sind, Höchfter, vor dir Staub. Auch Geifter fannst du tödten. Wen du erniedrigest, Gott, wer fann den erhöhn? Wen du erhö­hen willst, des Hoheit muß bestehn.

seinem ganzen Wesen.

2. Jhn trifft kein Wechsel flüchtger 6. Du bist es, der allein Unsterb- Zeit. Nie größer oder kleiner wird lichkeit besitzet, der Leben gibt und seines Wesens Herrlichkeit. Der Erft nimmt, der unsern Odem schützet. ist er, sonst keiner! Wir Menschen Den Geist, der in uns lebt, den haben sind von gestern her; eh noch die wir von dir. Willst du, so wird er Erde war, war Er; noch eher, als Nichts. Du bleibest für und für. die Himmel.

7. Wer hat dich je gesehn? Wer 3. Um seinen Thron her strömt ein kann im Fleisch dich sehen? Kein sterblich Auge reicht bis zu den Lichtes- Licht, das ihn vor uns verhüllet. höhen, wo du voll Majestät auf deinem Ihn faffen alle Himmel nicht, wie wie er war, verborgen und nur offen­weit er sie erfüllet! Er bleibet ewig, bar in seiner Werke Wundern.

Stuhle thronft, und unterm frohen Lob der Himmelsheere wohnst.

4. Was wären wir, wenn seine Kraft uns nicht gebildet hätte? Er tennet uns, und was er schafft, der Wesen ganze Kette. Bei im ift Weisheit und Verstand, und Kraft und Stärke, seine Hand umspannet Erd und Himmel.

5. Ist er auch jemals von uns fern? Weiß er nicht aller Wege? Wo ist die Nacht, da sich dem Herrn ein Mensch verbergen möge? Die Finsterniß ist vor ihm licht! Gedan­ten selbst entfliehn ihm nicht in ihrer ersten Bildung.

6. Wer schützt den Weltbau ohne dich, o Herr, vor seinem Falle? All­gegenwärtig breitet sich dein Fittig über alle! Du bist voll Freundlichteit