Wetter- Gebete.
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5. Doch Herr! du wirst dir deinen Ruhm ja nimmer lassen nehmen, wir sind ja doch dein Eigenthum, wiewohl wir uns fast schämen, und billig mit gesammter Hand verfluchen unsern Sündenstand, darein wir sind gerathen.
6. Es ist uns leid, was wir gethan, hilf, daß man sich bekehre und führ uns, Gott, auf ebner Bahn, und deinen Willen lehre! Erhör, Herr, unsers Herzens Stimm und straf uns nicht in deinem Grimm, auch nicht in deinem Gifer.
7. Laß diesen Donner nur allein ein Zeichen deiner Gnaden, nicht aber deines Eifers sein, und laß ihn ohne Schaden, o liebster Gott! vorüber gehn, damit wie alle klärlich sehn, daß du seist reine Güte.
8. So wollen wir hinwiederum, so viel hier unser leben, ganz wohl bedacht mit heller Stimm dir die Gelübde geben, daß wir, o Gott! bei dir allein im Tod und Leben wollen sein; es geh uns, wie es wolle.
Das sechste Gebet.
O ewiger, allmächtiger, wahrhafter, lieber, treuer Gott, himmlischer Vater! ich erkenne und bekenne von Grund meines Herzens, daß ich, leider! ein großer, schrecklicher Sünder bin und die Zeit meines Lebens böslich, mit wissentlichen und unwissentlichen Sünden zugebracht,
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