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Benjamin Schmolkens Gott geheiligte Morgen- und Abend-Andachten : nebst einem Anhang von andächtigen Wetter-Gebeten / angefertigt durch Friedrich Roth-Scholzen, Herrenstadio-Silesium
Entstehung
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Benjamin Schmolkens

5. Ich schlafe ganz vergnüget, denn wo mein Herze lieget, da ist der Engel Heer. Mich stört kein Weltgetümmel, es träumt mir nur vom Him­mel; ach! wer doch nur bald droben wär.

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Morgensegen am Montag.

Gott, der du Sonn und Mond am Himmel lässest scheinen, der Montag hat nunmehr den Sonntag abgelöst, und deine Güt und Treue ist täglich bei den Deinen, weil du mir immer auf- und nimmer untergehst. Ich beuge meine Kniee vor deinem Gnadenthrone, und opfere Dank und Ruhm für den verliehnen Schuß; du warest in der Nacht mein Schild und meine Krone, drum bot ich aller Noth und allen Feinden Truß. Ich schlief, so hattest du die Augen offen stehen; ich lag, du stundest mir zur recht und linken Hand; ich war den Tod= ten gleich, du hießst mich auferstehen, und machest deine Huld aufs Neue mir bekannt. Nimm hin die Erstlinge von dieser neuen Woche, den Anfang soll allein in deinem Namen sein: was du mir gestern schon für Segen hast versprochen, das stelle heute sich in der Erfüllung ein. Der Mond muß ja sein Licht von seiner Sohne nehmen, ich nehme Licht und Heil, mein Jesu, nur von dir; doch laß mich