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Morgensegen am Sonntag.
der Wunder, weildeine Wunderhand ihn oft gezeichnet hat. O lege du in mir den wahren Glaubenszunder, so fängt mein Herze Glut durch deine Wunderthat. Das war dein Ostertag, an welchem du erstanden, ach! laß mich heute doch aus meinem Grabe gehn! befreie meinen Fuß von allen Todesbanden, und wirke ſelbst in mir ein geistlich Auferstehn, Geuß deinen Geist auf mich, und mache heute Pfingsten, wie weiland dieser Tag dadurch geheiligt ward: dein Wort erleuchte mich, daß ich nicht im Geringsten von diesem weichen mag, was du mir offenbart. Gib Augen, welche dich und deinen Sohn erkennen; gib Ohren, welche dir begierigst offen stehen; gib Lippen, die voll Geistes in deinem Lobe brennen: gib Füße, die mit Luft in deinen Vorhof gehen. Vor allem gib ein Herz, das gleich dem guten Lande im Glauben und Geduld viel hundert Früchte bring. Behüte meinen Sinnvorallem
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