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Brod das Leben des Leibes erhält, so unterhält das himmlische Brod das Leben der Seele, indem es bewirkt, daß dieselbe in der Gnade Gottes verharrt. Der Kirchenrath von Trient ( Sig. 13, K. 2) lehrt uns auch, daß die heilige Communion jenes Heilmittel sei, welches uns von den läßlichen Sünden befreit und vor der Todsünde bewahrt. Papst Innocenz III. sagt, daß Jesus uns durch sein Leiden von den begangenen Sünden befreit habe und daß er uns durch das allerheiligste Sakrament des Altars vor den Sünden bewahre, die wir noch begehen können. Darum, sagt der heilige Bonaventura, müssen die Sünder sich nicht von der Communion entfernen, weil sie Sünder gewesen sind; nein, im Gegentheil, weil sie Sünder gewesen sind, müssen sie um so häufiger communizieren; denn je schwächer sich Jemand fühlt, desto mehr bedarf er der Arznei,
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Gebet und Anmuthungen.
Siehe, o mein Gott, wie schwach ich bin! aber warum beklage ich mich über meine Schwäche und meine Rückfälle in die Sünde? Ach, wie hätte ich wohl den Anfechtungen der Hölle widerstehen können, da ich mich von dir entfernte, der du all' meine Kraft bist. Hätte ich mich häufiger zur heiligen Communion begeben, so hätten mich meine Feinde gewiß nicht so oft besiegt; in der Folge will ich es nicht mehr so machen: Auf dich, o Herr! habe ich gehofft, ich werde in Ewigkeit nicht zu Schanden werden.


