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Besuchungen des heiligsten Altars-Sakramentes und der seligsten Jungfrau Maria vom heil. Alphonsus M. von Liguori : mit Erlaubniß geistl. Obrigkeit ; mit bischöfl. Approbation
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zum Gegenstande haben, vertreibe, damit ich von heute an nichts verlange, nichts suche und nichts liebe, als dich allein. O mein geliebter Heiland, mache, daß ich dich immer finde, mache, daß ich dich immer liebe. Nimm mir all' meinen Willen hinweg, damit ich nie wieder etwas anderes wolle, als was dir wohlgefällt. O mein Gott, mein Gott, wen wollte ich wohl lieben, wenn ich dich nicht liebe, der du doch alle Güte in dir vereinigst. Ja, nur dich will ich und nichts Anderes. O Maria, meine Mutter, nimm mein Herz an und erfülle es mit der reinen Liebe zu Jesus Christus.

Siebenter Tag.

Die heilige Communion erlangt uns die Beharrlichkeit in der Gnade Gottes.

Wenn Jesus in der heiligen Communion zu einer Seele kommt, so bringt er ihr alle Güter, alle Gnaden und vor allem die Gnade der Be­harrlichkeit. Das ist die vorzüglichste Wirkung des heiligsten Altarssakramentes, daß es die Seele nährt und ihr eine große Kraft verleiht, auf dem Wege zur Vollkommenheit fortzuschreiten und den Feinden, die ihren Untergang suchen, zu widerstehen. Daher nennt sich auch Jesus im heiligsten Altarssakramente ein himmlisches Brod: Ich bin das lebendige Brod, das vom Himmel herabgekommen ist. Wer von diesem Brode isset, der wird leben in Ewigkeit.( Joh. 6, 51). Gleichwie das irdische