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Besuchungen des heiligsten Altars-Sakramentes und der seligsten Jungfrau Maria vom heil. Alphonsus M. von Liguori : mit Erlaubniß geistl. Obrigkeit ; mit bischöfl. Approbation
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und erlange mir die Gnade, daß ich mich nie wieder von Jesu trenne, daß ich nie etwas an­deres liebe, als Jesus allein.

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Sechster Tag.

Wie groß der Wunsch Jesu Christi ist, sich mit uns in der heiligen Communion zu vereinigen.

Da Jesus wußte, daß seine Stunde gekommen war, heißt es im Evangelium des Hl. Johannes 13, 1. Diese Stunde, die Jesus seine Stunde nannte, war die Nacht, in der sein Leiden beginnen sollte. Aber wie ist es möglich, daß der Herr eine so furchtbare Stunde seine Stunde nenni? Das kommt daher, weil er sein ganzes Leben hindurch nach dieser Stunde geseufzt und er beschlossen hatte, in dieser Nacht das heilige Sakrament des Altars einzusehen, wodurch er sich ganz und gar mit seinen geliebten Seelen vereinigen wollte, für welche er binnen Kurzem sein Blut vergießen, sein Leben dahin geben sollte. Hören wir, was Jesus in jener Nacht zu seinen Jüngern sprach: Mit Ver­langen habe ich verlangt, dies Osterlamm mit euch zu essen. Durch diese Worte wollte Jesus den Wunsch und die Begierde zu erkennen geben, sich mit uns in diesem Sakramente der Liebe zu vereinigen. Der heilige Lorenz Ju­stinian sagt, daß die Worte: mit Verlangen habe ich verlangt, Worte waren, die aus dem von unendlicher Liebe entzündeten Herzen Jesu hervorgingen. Dieselbe Flamme nun, die