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Besuchungen des heiligsten Altars-Sakramentes und der seligsten Jungfrau Maria vom heil. Alphonsus M. von Liguori : mit Erlaubniß geistl. Obrigkeit ; mit bischöfl. Approbation
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Fürbitte anklopfen; denn wer mich findet, der findet das Leben und erlangt Heil vom Herrn. Mit Recht verlangt daher die heilige Kirche, daß wir Maria unsere gemeinsame Hoff­nung nennen dem Gruße: Unsere Hoff­nung, sei gegrüßt! Deshalb stellt der heil. Bernard, der Maria sogar den Grund all seiner Hoffnung nennt, an uns die Aufforderung: Suchen wir Gnade, aber suchen wir sie durch Maria!" Und, bemerkt der heilige Antonin, wollten wir Gnaden suchen, ohne uns an Maria zu wenden, so würden wir zu fliegen suchen ohne Flügel und nur Geringes oder gar nichts erlangen.

In den wechselseitigen Anmuthungen" des P. Auriemma liest man von den zahllosen Gna­den, die Maria jenen erwiesen hat, welche die segensreiche Gewohnheit hatten, sie in ihren Kirchen oder vor ihren Bildern zu besuchen. Da findet man, wie der sel. Albert der Große, der Abt Ruppert und P. Suarez bei solchen Be­suchungen die Gabe der Wissenschaft erlangt ha­ben, durch welche sie in der Kirche so berühmt wurden; da erfährt man, welche Gnaden Maria dem sel. Johannes Berchmans aus der Gesell­schaft Jesu erwirkte, der ihr Bild in einer Ka­pelle des römischen Collegiums täglich zu be­suchen pflegte; der auf alle Liebe der Welt ver­zichtete, um nach Gott die seligste Jungfrau über Alles zu lieben, und der unter das Bild seiner theuersten Königin die Worte geschrieben hatte: Nimmer werde ich ruhen, bis ich eine zärtliche Liebe zu meiner Mutter er­langt habe;" da wird uns von den Gnaden