Fest der Darstellung Jesu im Tempel.
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hinzu zu derselbigen Stunde, und preisete den HErrn, und redete von ihm zu allen, die da auf die Erlösung zu Jerusalem warteten. Und da sie es alles vollendet hatten nach dem Gesetz des HErrn, kehrten sie wieder in Galiläam zu ihrer Stadt Nazareth. Aber das Kind wuchs und ward stark im Geist, voller Weisheit; und Gottes Gnade war bei ihm.
Epistolische Lektion. 1. Joh. 1, 1-10.( Das Leben ist erschienen.)
Das da von Anfang war, das wir gehöret haben, das wir gesehen haben mit unsern Augen, das wir beschauet haben, und unsere Hände betastet haben, vom Wort des Lebens,( und das Leben ist erschienen, und wir haben gesehen, und zeugen, und verkündigen euch das Leben, das ewig ist, welches war bei dem Vater, und ist uns erschienen;) was wir gesehen und gehöret haben, das verkündigen wir euch, auf daß auch ihr mit uns Gemeinschaft habet, und unsere Gemeinschaft sei mit dem Vater und mit seinem Sohn, Jesu Christo. Und solches schreiben wir euch, auf daß eure Freude völlig sei. Und das ist die Verkündigung, die wir von ihm gehöret haben, und euch verkündigen, daß Gott ein Licht ist, und in ihm ist keine Finsternis. So wir sagen, daß wir Gemeinschaft mit ihm haben, und wandeln in der Finsternis; so lügen wir, und thun nicht die Wahrheit. So wir aber im Licht wandeln, wie er im Licht ist; so haben wir Gemeinschaft unter einander, und das Blut Jesu Christi, seines Sohns, macht uns rein von aller Sünde. So wir sagen, wir haben keine Sünde, so verführen wir uns selbst, und die Wahrheit ist nicht in uns. So wir aber unsere Sünde bekennen, so ist er treu und gerecht, daß er uns die Sünde vergiebt und reiniget uns von aller Untugend. So wir sagen, wir haben nicht gefündiget, so machen wir ihn zum Lügner, und sein Wort ist nicht in uns. Evangelische Lektion. Matth. 21, 33-45.( Wer auf diesen Stein fällt, der wird zerschellen.)
Höret ein ander Gleichnis: Es war ein Hausvater, der pflanzte einen Weinberg und führte einen Baun darum, und grub eine Kelter darinnen, und baute einen Turm, und that ihn den Weingärtnern aus und zog über Land. Da nun herbeikam die Zeit der Früchte, sandte er seine Knechte zu den Weingärtnern, daß sie seine Früchte empfingen. Da nahmen die Weingärtner seine Knechte; einen stäupten sie, den andern töteten sie, den dritten steinigten sie. Abermal sandte er andere Knechte, mehr denn der ersten waren; und sie thaten ihnen gleich also. Darnach fandte er seinen Sohn zu ihnen, und sprach: Sie werden sich vor meinem Sohn scheuen. Da aber die Weingärtner den Sohn sahen, sprachen sie unter einander: Das ist der Erbe; kommt, laßt uns ihn töten, und sein Erbgut an uns bringen. Und sie nahmen ihn, und stießen ihn zum Weinberge hinaus und töteten ihn. Wenn nun der Herr des Weinbergs kommen wird, was wird er diesen Weingärtnern thun? Sie sprachen zu ihm: Er wird die Bösewichte übel umbringen und seinen Weinberg andern Weingärtnern austhun, die ihm die Früchte zu rechter Zeit geben. Jesus sprach zu ihnen: Habt ihr nie gelesen in der Schrift: Der Stein, den die Bauleute verworfen haben, der ist zum Eckstein worden. Von dem HErrn ist das geschehen, und es ist wunderbarlich vor unsern Augen? Darum fage ich euch: Das Reich Gottes wird von euch genommen und den Heiden Und wer auf diesen Stein gegeben werden, die seine Früchte bringen.
fällt, der wird zerschellen; auf welchen aber er fällt, den wird er zermalmen. Und da die Hohenpriester und Pharisäer seine Gleichnisse höreten, vernahmen fie, daß er von ihnen redete.


