Allgemeine Lob und Danklieder.
9
in das Feld gestreut. All gütiger, du gabst dem Saa men, da du ihn schufft, die Fruchtbarkeit. Zur Aussaat giebst du auch allein dem Landmann Kraft, Zeit und Gedeihn.
6. Du machst den Schooß der Erde schwanger, du machst des Ackers Furche nag, du schmückest Wiesen, Flur, und Anger mit Blumen, Sträuchen, Laub und Gras, du träufest mit dem kühlen Thau die Fruchtbarkeit auf Feld und Au.
7. Was dürr ist, feuch. test du mit Regen, was falt ist, wärmt dein Sonnenschein, du theilst die Zeiten wie den Segen, zu unserm Besten weislich ein. Bey Wärme, Hike, Kålt und Frost, grünt, wächst und reifet unsre Kost.
8. Kommt, preift des Schöpfers Huld und Stärke, bringt seinem Namen Ehre dar! Groß ist der Herr und feine Werte find herrlich, groß und wunderbar. Kommt laßt uns seine Macht erhöhn. Der Herr ist gut! fein Lob ist schön!
IS
väterlicher Huld und Gnad uns allen hat gegeben, der uns durch seine Gnade schützt, der täglich schentet, uns nust; Drum danket feis nem Namen!
was
2. Lobt Gott, er giebt uns seinen Sohn, der selbst für uns gestorben, der uns des Himmels Gnadenlohn durch seinen Tod erworben; Der Gottes heil'gen Rath vollbracht, und uns ihm angenehm gemacht; Drum dans tet seinem Namen!
3. Lobt Gott, der in uns durch den Geist den Glau. ben angezündet, und seinen Beystand uns verheißt wenn er uns treu erfindet, der uns stets durch sein Wort regiert, und auf den Weeg des Lebens führt; Drum dantet seinen Namen!
4. Lobt Gott, er hat dieß gute Werk selbst in uns ans gefangen, vollbringt es auch, giebt Kraft und Stärk, am Ende zu erlangen, was wir zum 3 weck uns vorgestellt, und was der Himmel in sich hält; Drum dantet seinem Namen!
HO
Mel. Nro. 3.
Mel. Nro. 368. Meinen Jefum laß ich zc. auchzt dem Höchsten
Lob, Ehr und dem zc.
13. Lobt Gott, der uns er: 14. I alle Welt! Sein is
schaffen hat, der Seele, Leib und Leben aus
Majestät und Stärke. Dient ihm so, wie's ihm gefällt,
ihr,


