an den fremmen ether.
des Geistes nach Gottes Billen, theilen sich uns durch das wahre Gebeth zum Theile schon wirklich mit, theils machen wir uns derselben würdig und empfänglich; und die leiblichen Gaben folgen immer den geistigen nach Gottes ewiger Ordnung schon von selbst nach. Auch dieses versichert Christus ausdrücklich: Suchet vorerst das Reich Gottes und seine Gerechtigkeit; das Uebrige wird euch als Zu gabe zu Theil werden." Die Erfüllung der gåttlichen Gebote erfüllt auch das Haus mit dem Segen der zeitlich n Nothdurft. Was den Ueberfluß bes trifft, so ist er dem Menschen nicht immer zum Segen; und wer möchte sich denselben auch nur wünschen, wenn Gott ihn versaget, weil Er unser gegenwärtiges und künftiges Leben zugleich im Auge hat? Vor Gott giebt es in Bezug auf uns nur Ein wahres Gut unser ewiges Heil; alles Uebrige ist nur insoferne gut, als es zu unserm ewigen Heile( zu unserer Besserung und geistigen BVervollkommnung) beytrågt, und wird ein Uebel, sobald es uns in Rücksicht auf dasselbe binderlich wird. Darum können äußere Glücks: Umstände, Reichthum, hohe Würden, und selbst die Gesundheit, allerdings große Uebel für die Menschen werden; und wirklich scheinen sie einem großen Theile derselben mehr zum Falle, als zur Auferstehung zu dienen. Denn der irdisch gesinnte Mensch sieht sie mehr als Zweck, denn als Mittel an, und wenn er um sie thörichter Weise zu Gott bethet, so will er nichts anders, als seine Thorheit Gott selber aufbürden, und Ihn zum Theilnehmer derselben machen.
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Lassen wir uns von einem so gewöhnlichen Wahne heilen, und bethen wir nimmermchr anders, als zuerst um das Eine Nothwendige: ,, Bater! dein Name werde geheiliget; dein Reich komme zu uns,


