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loben, die er erniedrigt und demüthigt. Wie gut bist Du, o Herr! weil auch diejenigen, denen Du Unangenehmes zutheilest, Dich bekennen und aufrufen: Ich will Dich loben allezeit und Dein Lob soll immer in meinem Munde sein, in Leid und Freuden, im Leben und im Tode.
Wir haben Dich, o Herr! mit der Zunge beleidigt, welche eine Welt voller Ungerechtigkeit ist; gib, daß ich sie reinige durch die Verkündigung Deiner unendlichen Güte und göttlichen Vollkommenheiten! Du hast, o liebenswürdigster Menschenfreund! viele Engel verworfen, welche Dich lieben sollten; ich danke Dir in Demuth, daß Du mich mitten unter lästernden Zungen an ihre Stelle gesetzt hast. Dir, o treuester Vater! bin ich alle Worte schuldig, da Du mir auch Dein Wort, nämlich Deinen Sohn, gegeben hast, daß er für mich zum Spotte würde. Durch Dein Wort hast Du Alles gemacht; darum will ich Deine heiligen Werke auch erkennen und preisen.
Wäre ich ein Lastthier, so müßte ich das Joch und manche schwere Bürde tragen; als vernünftiges Wesen aber will ich mir auch die Verherrlichung Gottes und die Verkündigung seiner unendlichen Eigenschaften zur Aufgabe machen. Unter den menschlichen Armseligkeiten


