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lichsten Eifer an den Tag zu legen, weil uns Christus diese durch sein Leiden und seinen Tod zum Verdienste anrechnet und zu unserer Seligkeit verordnet hat.
Abends, Morgens und Mittags will ich erzählen und verkünden Dein Lob und mein. Elend, und er wird erhören meine Stimme. ( Pf. 54, 18.)
Wie man Gott loben ſoll.
Wenn derjenige verflucht ist, der das Werk des Herrn nachlässig betreibt, wie wird es erst um denjenigen stehen, der Gott nachlässig lobet und preiset. Die Menschen pflegen in eine Art von Verwirrung zu gerathen, wenn sie in ihren eigenen Angelegenheiten einen König anreden, und wir sollten noch träge und unverschämt sein, wenn wir Dinge verrichten, die den höchsten König selbst angehen, und bei welchen er immer gegenwärtig ist? Derjenige ist also nach allen Gesetzen der Gerechtigkeit verflucht, der Gott nicht mit allem Fleiße, nach seiner Schuldigkeit lobet. Betrachte die Engel und blicke auf alle Geschöpfe: du wirst allenthalben ihren Eifer im Lobe Gottes gewahr werden, du aber willst ihn durch Nachlässigkeit, Stillschweigen und Sündigen verachten? Wie verdorben muß


