Vaterland.
2. Deine Hand mit Vaterwalten| In dir allein ist Heil!
Hast du auch über uns gehalten
Du bist das beste Theil, Du alleine!
Und uns gezeigt des Lebens Bahn. Wie die Väter du gesegnet,
Nur deine Hand Kann unser Land
Biſt huldreich du auch uns begegnet,
Mit Segen krönen unverwandt.
Hast Großes unserm Volk gethan. Der Widersacher Macht Hast du zu Fall gebracht, Hast geschlungen Der Einheit Band Um unser Land, Des Friedens Segen uns gesandt.
3. Dafür wollen wir dich preisen In neuen, frohen Dankesweisen, Dein sei die Ehre ganz allein. Wir sind nicht werth deiner Gnaden,
Mit alter Schuld gar schwer beladen,
Von immer neuer Schuld nicht rein. In Demuth bringen dir Als unserm König wir Unsre Opfer:
Laß ernst und licht Dein Angesicht Uns leuchten, daß wir irren nicht.
4. Ohne dich kann nichts gedeihen;
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5. O so komm in uns zu wohnen! Dein heilig Richten, gnädig Schonen
Walt' über uns alltäglich neu. Laß dein Reich du zu uns kommen, Beschirm' die Freien und die Frommen Und pflanz' Gerechtigkeit und Treu'!
Entsünd'ge unsern Sinn Und ziehe zu dir hin Unsre Herzen; Als beste Wehr Die Liebe mehr',
Daß sie des Bösen Macht verzehr'.
6. Segne du mit langem Leben Den Kaiser, den du uns gegeben, Bewahr' ihn und sein ganzes Haus! Fördre seiner Hände Werke Und salbe ihn mit Kraft und Stärke, Daß Freudigkeit ihm nie geh' aus! Die Fürsten im Verein, Der Städt' und Stämme Reih'n, Haupt wie Glieder Befehlen wir
Du mußt die Völker segnend weihen,
Wenn ihre Wohlfahrt soll bestehn; Aller Ruhm und alle Ehre, Der Menschen Kunst und Kraft und Wehre
Muß ohne dich wie Rauch vergehn. Um alle Völker, alle Lande,
Fürbittend dir,
Daß sie dein Geist allzeit regier'.
7. Knüpfe du der Eintracht Bande


