Allmacht. Allwissenheit. Allgegenwart. Allweisheit. 21 Allmacht. Allwissenheit. Allgegenwart. Allweisheit.
21.
Mel.: Lobt Gott, ihr Christen 2c.
Wirst du gar leicht erweicht 1. Ich singe dir mit Herz und Und giebst uns, was uns hoch
aus millo Mund, Herr, meines Herzens Lust, Ich sing' und mach' auf Erden fund, Was mir von dir bewußt.
2. Ich weiß, daß du der Born der Gnad'
Und ew'ge Quelle bist, Daraus uns allen früh und spat Viel Heil und Segen fließt.
3. Was sind wir doch, was haben wir
Auf dieser ganzen Erd', Das uns, o Vater, nicht von dir Allein gegeben werd'?
4. Wer hat das schöne Himmelszelt
Hoch über uns geſetzt? Wer ist es, der uns unser Feld Mit Thau und Regen nett?
5. Wer giebt uns Leben und
Geblüt?
Wer hält mit seiner Hand Den güldnen, edlen, werthen Fried' In unserm Vaterland?
6. Ach Herr, mein Gott, das kommt von dir,
7. Wenn unser Herze seufzt und schreit,
Und du mußt alles thun, Du hältst die Wach' an unsrer Thür Und läßt uns sicher ruhn.
erfreut
Und dir zur Ehr' gereicht.
8. Du zählst, wie oft dein Christ hier wein' Und was sein Kummer sei; Kein Zähr- und Thränlein ist so klein,
Du hebst und legst es bei.
9. Wohlauf, mein Herze! sing' und spring'
Und habe guten Muth, Dein Gott, der Ursprung aller Ding',
Ist selbst und bleibt dein Gut. 10. Er ist dein Schat, dein Erb' und Theil,
Dein Glanz und Freudenlicht, Dein Schirm und Schild, dein Hülf' und Heil, Schafft Rath und läßt dich nicht.
11. Was kränkst du dich in deinem Sinn
Und grämst dich Tag und Nacht? Nimm deine Sorg' und wirf sie hin Auf den, der dich gemacht.
12. Hat er dich nicht von Jugend auf Versorget und ernährt?


