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Winkler Mathias, Bote.
der Bericht vom blinden Boten im Zillerthal zur Hand; er ließ denselben im Jahre 1828 in die Wiener Zeitschrift für Kunst, Literatur, Theater und Mode einrücken und dabei den Wunsch ausdrücken, daß doch dem armen Blinden von Menschenfreunden für sein Alter eine erleichternde Hilfe werden möchte. Zugleich veranlaßte er ein sehr getreues Porträt des blinden Boten, wie den Korb am Rücken, den Stab in der Hand, vertrauend auf Gottes Führung vorwärts wandert. Aus dem Erlös des niedlichen Bildes, das fast in allen Kunst- und Buchhandlungen Wiens und Tirols feil geboten wur de, und per Stück 18 Kreuzer kostete, sollte dem armen Mathias Winkler ein Nothpfenning für die Tage der Krankheit und der Bei jeiner Erwerblofigeit gesichert werden. Genügsamkeit und einfachen Lebensweise bedurfte es wohl nur wenig, um ihn sehr glücklich zu machen. Ein Sechser war ihm mehr als dem vielbedürftigen Städter ein Gulden. So und durch andere Gaben gutherziger Menschen ward für ihn gesorgt in den leg ten Tagen seines dunklen Lebens, das er um das Jahr 1835 mit einem helleren, wie wir hoffen dürfen, verwechselte.


