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Rainer Michael, Landmann.
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st Wie Rainer als Christ gelebt hatte, so hat er auch auf dem Krankenbette und in seinem Tode seinen Christensinn bewährt. Mit inniger Andacht empfieng er die Sakramente der Sterbenden, und dankte mit gerührtem Herzen für die Gnade des wahren Glaubens und für die Tröstungen, welche ihm die Gnadenmittel desselben gewährten. Ein findliches Vertrauen hegte er auf seinem Todbette auf den Schutz und die Fürbitte der allerseligsten Jungfrau. Ich habe sie in meinem Leben allezeit verehrt", sprach er, ich hoffe, daß sie mich auch in der Stunde meines Todes nicht verlassen wird." Wenn man ihn zur Ergebung in den göttlichen Willen ermunterte, und in Betreff des Verlaufes seiner Krankheit auf die liebevollen und weisen Ano dnungen und Fügungen der göttlichen Vorsicht hinwies, sagte er:„ Ja, die Vorsicht Gottes ist mein Trost! Sie ist überhaupt in unsern Tagen der einzige Troft alIer Guten." Und wenn der ihm beistehende Priester, um ihn zur Geduld und Standhaftigkeit in den Leiden seiner Krankheit zu ermuntern, von der Kürze und Hinfälligkeit dieses Lebens, vom großen und ewigen Lohne der Beharrlichkeit im Himmel sprach, dann


